Zana Cimili, 2020. Foto: BR | Zana Cimili

Freie Mitarbeiterin, Kosovo

Zana Cimili

Ich möchte mit der Bedeutung meines Vornamens beginnen: Zana ist in der albanischen Mythologie die “gute Fee” bzw. das albanische Äquivalent der römischen Göttin Diana.

 

Ich wurde 1987 in Prishtina im Kosovo geboren, der damals noch Teil von Jugoslawien war. Die Zeiten waren turbulent, es gab bereits Bemühungen des Kosovo ein unabhängiger Staat zu werden. Als dann der Kosovokrieg ausbrach, flüchtete meine Familie 1998 nach Deutschland. Dort besuchte ich als junger Teenie zwei Jahre die Schule, bevor wir sofort nach dem Krieg in den Kosovo zurückkehrten.

 

Später habe ich Jura studiert, danach meine Karriere als Journalistin begonnen. Mittlerweile arbeite ich bereits mein halbes Leben im Journalismus und bin nach wie vor begeistert von der Vielfältigkeit dieses Berufes. Als Albanerin und eine der ersten Kosovo-Korrespondentinnen für serbische Medien nach dem Kosovokrieg, war es nicht immer einfach über Themen zu berichten, die für beide Seiten sehr sensibel waren. Ich hatte oft das Gefühl mich zwischen den Fronten zu bewegen, habe aber mit meiner Berichterstattung immer versucht, das Verbindende unserer beider Länder in den Mittelpunkt zu stellen.

 

Außerdem bin ich eine leidenschaftliche Sportlerin – Skifahren im Winter zählt zu meinen Lieblingssportarten. Wenn ich nicht Journalistin geworden wäre, könnte ich mir auch eine Karriere als Spitzensportlerin vorstellen.

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