Susanne Preissner, 2019. Foto: BR | Karin Straka

Disponentin, Redaktionsassistentin

Susanne Preissner

Als ich vor 30 Jahren beim Bayerischen Rundfunk zu arbeiten begonnen habe, war mir nicht klar, dass ich so lange dabeibleiben würde. Ich habe in all den Jahren verschiedene Stationen in der Zentrale in München durchlaufen. 2016 erhielt ich dann das Angebot ins ARD Studio Wien/Südosteuropa zu wechseln und überlegte nicht lange. Ich hatte regelmäßig meine Urlaube in Österreich verbracht und mich dort immer wohl gefühlt. Die Entscheidung für Wien fiel mir deshalb nicht schwer.

Wien ist multikulti. Jedes Mal freue ich mich, wenn ich meine Muttersprache Ungarisch höre. Ich bin in der Vojvodina geboren und aufgewachsen. Neben Ungarisch habe ich damals auf der Straße von den Nachbarskindern auch Serbokroatisch* gelernt. Das habe ich nach meinem Umzug nach München in den letzten 40 Jahren weder gehört noch gesprochen. Umso schöner war es für mich, diese Sprache bei meiner Arbeit im ARD Studio Wien/Südosteuropa wieder neu zu entdecken. Auch die mir so vertraute südliche Mentalität ist in Wien spürbar.

Die Zusammenarbeit mit den MitarbeiterInnen und die Themen aus unserem Berichtsgebiet machen die Arbeit im Studio spannend. Auch die Disposition und die Organisation unterschiedlicher Drehs bringen jeden Tag viel Abwechslung.

 

* Anmerkung: historische Bezeichnung. Nach dem Zerfall Jugoslawiens lautet die gängige Bezeichnung Bosnisch, Kroatisch und Serbisch.

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