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Corona-Vorsorge im Kosovo: Die Temperatur der Schülerinnen und Schüler wird vor Betreten der Schule gemessen. Foto: BR | Besnik Hamiti

Etwa 25 Prozent positive Testungen im Kosovo verlangen nach Maßnahmen
Corona verzögert Start ins neue Schuljahr

Im Kosovo ist etwa jede vierte getestete Person Corona-positiv. Grund genug für das Gesundheitsministerium, strikte Maßnahmen vorzugeben – auch für Schulen. Mit zwei Wochen Verspätung sind nun die Grund- und Oberschulen im Kosovo am Montag, den 14.09.2020, in das neue Schuljahr gestartet. Und nicht für alle Schülerinnen und Schüler gleichzeitig, da die Klassen für die Wahrung des nötigen Abstandes zweigeteilt werden. Deshalb heißt es für einen Teil der Kinder und Jugendlichen noch: warten auf nächsten Montag. Auf der Corona-Tagesordnung für die insgesamt rund 350.000 Schülerinnen und Schüler dieser Schulstufen stehen: Temperaturmessung, Mund-Nasen-Schutz auch in der Klasse, Handdesinfektion, verbesserte Luftzirkulation durch geöffnete Klassentüren. Umgesetzt werden soll außerdem ein Mix aus Präsenz- und Onlineunterricht. Wie in vielen anderen Ländern ist dies alles auch eine riesige Herausforderung für das Lehrpersonal. Viele Stunden müssen doppelt gehalten werden – ohne Überstunden ist das nicht zu schaffen.

Im Kosovo gibt es bei knapp 1,9 Millionen Einwohnern im Moment 2.378 aktiv am Coronavirus Erkrankte. Bisher wurden 59.033 Tests durchgeführt, davon waren 14.763, also etwa 25 Prozent, Corona-positiv. 601 Personen werden in der Statistik als Corona-Verstorbene angeführt (Zahlen vom 15.09.2020).

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