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Die sogenannte Iftar-Kanone in Sarajevo läutet das Fastenbrechen während des Ramadan ein. Foto: BR | Eldina Jasarevic

Bosnien und Herzegowina: Ramadan in der Coronakrise
Sarajevos Iftar-Kanone

Wenn im Fastenmonat Ramadan die Sonne untergeht, ist in der bosnischen Hauptstadt Sarajevo ein geradezu magischer Soundtrack zu hören. Die Gebetsrufe der Imame der vielen Moscheen in der Altstadt verschmelzen zu einer eigenartigen Mischung aus Wohlklang und Dissonanz, die pünktlich zum Sonnenuntergang vom Donnern eines Kanonenschusses überdeckt wird. Abgefeuert von der Zuta Tabija (Gelbe Festung) oberhalb der Stadt ist die Kanone weithin zu hören läutet so den Iftar ein – das traditionelle Fastenbrechen. Für die Gläubigen in der Stadt ist der traditionelle Kanonendonner ein Stück Normalität in einem Fastenmonat, der von Corona-Einschränkungen geprägt ist. Eigentlich kommen sich Gläubige im Ramadan besonders nahe – bei gemeinsamen Gebeten in Moscheen oder dem abendlichen Fastenbrechen. Doch dieses Jahr geht das nicht – denn in Bosnien sind die Moscheen geschlossen und die Devise lautet auch hier: Abstand halten und Kontakte meiden.

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Video: Eldina Jasarevic

Videobearbeitung: Jan Heier

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