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Ramadan Ademi und Saska Janevska leben beide in Bukoviq/Bukovikj nahe der Hauptstadt Skopje. Beide haben auf ganz unterschiedlicher Ebene mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie zu kämpfen. Foto: BR | Schaban Bajrami

Auswirkungen der Corona-Pandemie in Nordmazedonien
Ein Landwirt und eine Ärztin berichten

Die Behörden in Nordmazedonien haben die Bewegungsfreiheit ihrer Bürger noch einmal deutlich eingeschränkt. An Wochentagen gilt von 16 bis 5 Uhr die so genannte Polizeistunde, also eine Ausgangssperre. Menschen über 67 dürfen nur von 10-12 Uhr auf die Straße – Minderjährige von 13-15 Uhr. An Wochenenden müssen alle Bürgerinnen und Bürger ganztägig zuhause bleiben. In der Öffentlichkeit dürfen sich nirgends mehr als zwei Menschen aufhalten. In Supermärkten und allen anderen noch offenen Geschäften gilt eine Maskenpflicht. Auch Handschuhe müssen getragen werden. Der öffentliche Nahverkehr ist zudem stark eingeschränkt. In Skopje fahren die Busse nur noch von 5 bis 9 und von 13 bis 16 Uhr. Die Müllabfuhr kommt statt zwei Mal jetzt nur nach einmal in der Woche.

Die verschärften Maßnahmen sind nach Angaben der Regierung darauf zurückzuführen, dass sich viele Menschen nicht an die bisherigen Regeln gehalten haben.  So sei der vorgeschriebene Mindestabstand von zwei Metern vor allem in ländlichen Gebieten kaum eingehalten worden. Bei Kontrollen seien außerdem insgesamt 48 Lokale aufgeflogen, die trotz Verbot noch geöffnet hatten.

Doch wie wirken sich die Maßnahmen auf die Menschen direkt aus?

In Bukoviq/Bukovikj, einem Dorf etwa 20 Kilometer westlich von Skopje, erzählen ein Landwirt und eine Ärztin, wie sich ihr Alltag durch die Corona-Pandemie verändert hat.

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Video: Schaban Bajrami

Videobearbeitung: Jan Heier

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