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Viele Parks und Spielplätze in Wien sind gesperrt. Sonst gilt im öffentlichen Raum die Regel: Mindestens einen Meter Abstand halten. Foto: BR | Srdjan Govedarica

Bleiben sie zuhause
Österreich in der Coronakrise

Seit dem 16.März 2020 gelten in Österreich landesweite Ausgangsbeschränkungen. Schulen und Kindergärten sind geschlossen, Bars, Kinos, Theater oder die Wiener Oper haben zu. Die Menschen dürfen ihre Wohnungen nicht verlassen, es sei denn, sie haben einen triftigen Grund (etwa anderen helfen), gehen zur Arbeit oder einkaufen. In Gruppen dürfen nur Menschen unterwegs sein, die ohnehin zusammenleben. Die Polizei kontrolliert diese Beschränkungen auf Spielplätzen, in Parks und anderen Orten im öffentlichen Raum und es können Verwaltungsstrafen bis zu 3600 € verhängt werden, sollte jemand dagegen verstoßen. Nur Lebensmittelgeschäfte, Apotheken und Drogerien oder die Post sind geöffnet. Bundesgesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) erwartet den Höhepunkt der Corona-Infektionen zwischen Mitte April und Mitte Mai.

Wie die verhängten Maßnahmen der türkis-grünen Regierung das Verbreiten des Coronavirus verlangsamen, lässt sich laut Anschober erst um Ostern herum professionell bewerten, denn es gäbe einen Verzögerungseffekt von 10 bis 14 Tagen. Wie lange die Regeln und Beschränkungen gelten ist noch unklar, doch sicher ist: sie werden nicht von einem Tag auf den anderen aufgehoben. Aufgrund des Coronavirus ist das öffentliche Leben also auch in Österreich stark eingeschränkt. Das passierte jedoch deutlich früher als in Deutschland und die knapp 9 Millionen Einwohner haben den Deutschen einige Erfahrung voraus.

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