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Truthahnbraten darf zu Neujahr auf der Festtagstafel in albanischen Haushalten nicht fehlen. Foto: BR | Astrit Ibro

Neujahrstradition in Albanien
Nichts geht ohne Truthahn

Das Neujahrsfest ist das wichtigste Fest des Jahres in Albanien. Aufgetischt wird nur das Beste vom Besten. Auf keinen Fall fehlen darf auf dem Festtisch der traditionelle Truthahn. Serviert als Braten und Suppe mit speziellem Brot.

Das Dorf Baldushk, etwa 20 Kilometer von der Hauptstadt Tirana entfernt, ist bekannt für seine Truthähne. Viele Albaner kommen hierhin und decken sich für das Neujahrsfest ein. Auf dem Truthahnmarkt oder direkt bei Kleinbauern. Für diese ist der Verkauf der Truthähne eine wichtige Einnahmequelle, denn viele in Baldushk sind entweder arbeitslos, leben von mickrigen Renten oder dem Verkauf von landwirtschaftlichen Produkten. Die Menschen haben außerdem mit den Schäden zu kämpfen, die hier beim schweren Erdbeben Ende November 2019 entstanden sind.

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Videomaterial: Astrit Ibro

Videobearbeitung: Karin Straka

Die Zubereitung

Der Truthahn inklusive Innereien wird in einem großen Topf gekocht, danach kommt er zum Braten ins Rohr, manchmal mit Nüssen oder Kastanien gefüllt.

Als Beilage wird traditionell „Pershesh“ serviert. Dafür bäckt man „Kulac“, ein spezielles Brot aus Weizenmehl, Backsoda, Eiern, Wasser und Salz. Die zuvor durch das Kochen des Truthahns gewonnene Suppe, mit den klein geschnittenen Innereien, wird mit Salz, Pfeffer, Majoran, Oregano, Butter und Zwiebel verfeinert. Das Brot zerteilt man in kleine Stücke und begießt es mit der Suppe. Beides wird so lange verrührt, bis eine weiche Masse entsteht.

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Seit zwei Jahren gibt es auch den vom Rathaus Tirana organisierten Truthahnmarkt im Dorf Baldushk. Foto: BR | Astrit Ibro
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