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Zahlreiche Wiener und Touristen feiern am Montag, 31. Dezember 2018, den Jahreswechsel 2018/19 am Silvesterpfad beim Rathausplatz in Wien. Foto: picture alliance/APA/picturedesk.com

30 Jahre Wiener Silvesterpfad
Der größte Ballsaal Europas

Wien gilt als eine der lebenswertesten Städte weltweit. Auch an Silvester bietet die Stadt etwas Besonderes für Bewohnerinnern und Bewohner – genauso für tausenden Touristinnen und Touristen.

Silvesterpfad – Was ist das?

Der Silvesterpfad ist eine Veranstaltung am 31. Dezember in der Innenstadt. Dabei werden Straßen gesperrt und im gesamten Zentrum stehen Bühnen und Buden mit Essen und Trinken. Vom Stephansplatz über die Oper bis zum Rathaus verläuft der Pfad und jährlich besuchen ihn rund 750.000 Menschen innerhalb von 12 Stunden von 14 Uhr bis 2 Uhr in der Früh. Dabei ist Pyrotechnik verboten.

 

Warum macht Wien das? Der Ursprung

Den Silvesterpfad gibt es seit 1989, so Katharina Krischke von der Stadt: „Es gibt zweierlei Gründe. Zum einen wollte die Stadt ein attraktives Programm für die Bewohnerinnen und Bewohner schaffen. Zum anderen wurde es auch ins Leben gerufen, um die Menschenmassen in der Innenstadt gut zu verteilen, damit sich nicht alles am Stephansplatz ballt.“

Der Plan geht auf: 70 Gastronomiebetriebe und 12 Bühnen sind in der Stadt verteilt – mit rund 200 Künstlerinnen und Künstlern, musikalisch spielen Big Bands genauso wie DJs, Genres wie Latin, Funk oder AustroPop werden gespielt.

 

Das Jubiläum

In diesem Jahr jährt sich der Silvesterpfad zum 30. Mal. Was unter anderem als Maßnahme begann, um die Menschenmengen zu entzerren, ist inzwischen eine der größten Silvesterveranstaltungen Europas geworden – mit einer dreiviertel Million Besucherinnen und Besucher. Zu diesem Anlass gibt es – wie üblich – Programme speziell für Kinder, kostenlose Tanzstunden am Wiener Graben, die „Straße des Glücks“, wo die Zukunft für 2020 mit Kartenlegen und Horoskop vorausgesagt wird und zum Schluss ein Feuerwerk beim Rathaus. Wer Silvester nicht alleine verbringen möchte, kann zudem in einer „Begegnungszone“ zwischen Café Landmann und Burgtheater am Speed Dating teilnehmen oder an der „Bussibar“ ein Selfie für 2020 machen. Nach dem Donauwalzer um Mitternacht wird zum Auftakt des Beethovenjahres dann die „Ode an die Freude“ gespielt.

 

Für Katharina Krischke das Highlight nach langer Vorbereitung: „Es ist immer wieder ein Erlebnis, wenn ich Dienst habe und die glücklichen Menschen sehe.  Ganz besonders ist der Anblick, wenn hunderte Pärchen sich im Walzertakt drehen – sehr beeindruckend!“

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