Mein letzter Video-Blog aus dem Studio Wien
Rumänien: Abschied mit Wehmut

Dies ist mein letzter Video-Blog für das ARD-Studio Südosteuropa. Meine fünf Jahre als ARD-Korrespondent in Wien gehen zu Ende, ich bin ab September wieder zurück in der Zentrale in München. Mit Rumänien haben mich während der Zeit besonders viele intensive Erlebnisse verbunden, deshalb wollte ich unbedingt nochmal nach Transsilvanien zur Burg Hunedoara oder Corvin Castle. Schaut euch den Video-Blog an und gebt mir ein nettes Feedback.

Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen Kolleginnen und Kollegen für die hervorragende Zusammenarbeit und wünsche allen weiterhin viel Spaß und Erfolg mit den Themen und Berichten aus Südosteuropa. Meine Liebe für die Länder Südosteuropas, für seine Landschaften, seine Traditionen und vor allem seine Menschen bleibt. Mein Herz schlägt für den Balkan und irgendwann komme ich sicher zurück. Auf Wiedersehen, Servus und Baba, euer Dr. Till Rüger, ARD-Korrespondent für Südosteuropa in Wien.

Kamera: Thomas Ciulei

Schnitt: Christine Dériaz /Günter Stöger

Autor: Till Rüger

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Kommentare (1)

Rolf Joachim Blees am

Ein sehr schöner, aber auch objektiver Bericht. Allerdings hatte ich gerade in Sibiu unter dem damaligen Bürgermeister Johannis und seiner Behörde, leider negative Erfahrungen gemacht. Ich wollte mit einem Partner zusammen eine Werkstatt mit TÜV Prüfstelle sowie in Verbindung eine Kfz-Entsorgung, nach deutschem Vorbild aufbauen. Der zuständige Sachbearbeiter teilte uns mit, dass wir nicht erwünscht wären, denn es gäbe auch rumänische Firmen und wir könnten uns nicht einfach da niederlassen. Es sei denn, wir würden ihn als Berater einstellen, mit einem monatlichen Honorar von 5000 Euro. Er besuchte auch die Firma meines Partners in Mainz und war der Annahme dass das Honorar berechtigt sei. Des weiteren bot er auch „Jagdscheine“ für 1000 Euro zum Kauf an. Nach reiflichem Überlegen gaben wir das Vorhaben auf. Da ich die Gegebenheiten in Rumänien, Bulgarien und der Ukraine kenne, wo von unten nach oben die Provisionen „geteilt“ werden, wäre es sinnlos gewesen, sich dort nieder zulassen. Die hätten einem nur Steine in den Weg gelegt. Die Behörden bilden Netzwerke untereinander, tauschen sich aus und kassieren ab.

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