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Auch zwei Tage nach dem tragischen Schiffsunglück auf der Donau in Budapest suchen Rettungskräfte noch immer nach den 21 Vermissten – darunter 19 Touristen aus Südkorea. Foto: BR | Daniel Dzyak

Schiffsunglück in Budapest
Vermisstensuche dauert an

Auch zwei Tage nach dem tragischen Schiffsunglück auf der Donau in Budapest suchen Rettungskräfte noch immer nach den 21 Vermissten – darunter 19 Touristen aus Südkorea. Heute hat die Südkoreanische Außenministerin Kyung Wha Kang die Unglücksstelle an der Margaretenbrücke besucht.

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Auch die ersten Angehörigen der Opfer aus Südkorea sind inzwischen in der ungarischen Hauptstadt angekommen. Bei einer Pressekonferenz bedankte sie sich die Außenministerin noch einmal ausdrücklich bei allen, die seit Tagen im Einsatz sind, um die Opfer des Schiffsunglücks zu finden. Die starke Strömung der Donau und der hohe Wasserstand behindern die Einsatzkräfte: Spezialtaucher konnten noch nicht zu dem gesunkenen Ausflugsdampfer in sechs Metern Tiefe vordringen. Und auch eine Bergung des Wracks ist derzeit noch nicht möglich.

Wie es zu dem Unglück kommen konnte ist noch nicht abschließend geklärt. Allerdings rückte gestern der Kapitän des schweizerischen Schiffs, das den ungarischen Ausflugsdampfer gerammt hatte, in den Fokus der Ermittlungen. Der Kapitän des Kreuzfahrtschiffes wehrt sich gegen die Vorwürfe er sei für das Unglück verantwortlich. Er habe nicht regel- oder rechtswidrig gehandelt und es tue ihm leid, dass er die Katastrophe nicht verhindern konnte, ließ der 64-jährige über seine Anwälte mitteilen.

 

 

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