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Fans und Freunde hatten heute Gelegenheit sich im Wiener Stephansdom von Niki Lauda zu verabschieden. Foto: BR | Vera Gasber

Trauerfeier und Requiem für Niki Lauda
Abschied von Niki Nationale

Tausende Fans und Freunde warteten teilweise stundenlang im Regen, bis sie Einlass im Wiener Stephansdom fanden und an Niki Laudas Sarg vorbeigehen durften. Niki Laudas letzten Willen erfüllten sein Sohn Lucas und seine Witwe Birgit, indem sie einen Lorbeerkranz und Laudas legendären roten Rennfahrerhelm auf dem Sarg platzierten. Viele Besucher verneigten sich kurz vor dem schlichten Holzsarg, einige bekreuzigten sich, fast alle machten noch ein schnelles Erinnerungsfoto mit dem Handy.

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Verabschiedung von Niki Lauda im Wiener Stephansdom

Videomaterial: Vera Gasber

Videobearbeitung: Karin Straka

„Das gehört sich ganz einfach, als Österreicherin, als Wienerin, dass man sich verabschiedet von seiner Größe. Er hat immer gesagt, was er sich denkt. Er hat nicht herumgeschweift, er hat es gerade heraus gesagt“ – sagt Brigitta aus Wien. Andreas ist in der Technikermontur von Laud Air erschienen, er hat 13 Jahre lang für Niki Lauda gearbeitet: „Als Chef war er ein Traum. Er war ein richtiger Geschäftsmann, er hat sehr darauf geschaut, dass das Geschäft gut läuft. Aber er hat auch auf die Mitarbeiter geschaut, das muss ich wirklich sagen. Ich bin aus der Steiermark gekommen und möchte ‚Auf Wiederschauen‘ sagen“

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Viele Besucher verneigten sich kurz vor dem schlichten Holzsarg, einige bekreuzigten sich, fast alle machten noch ein schnelles Erinnerungsfoto mit dem Handy. Foto: BR | Vera Gasber
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Um 13.00 Uhr schloss sich das Primtor des Stephansdoms wieder. Das Requiem für Niki Lauda sollte im privaten Rahmen stattfinden, Kamerateams waren nicht zugelassen. 300 Ehrengäste waren da, darunter Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton, die ehemaligen Rennfahrer Gerhard Berger und Alain Prost, Österreichs Bundespräsident Alexander Van der Bellen und auch Schauspieler Arnold Schwarzenegger. Van der Bellen, Berger und Schwarzenegger und Dompfarrer Toni Faber hielten auch die Reden.

 

„Wir stehen an der Bahre eines großen Österreichers“, sagte Bundespräsident Van der Bellen. Er drückte den Angehörigen im Namen der Republik Österreich das Beileid aus und sagte Lauda Lebewohl: „Good bye bye world champion, bye bye, danke für alles.“

 

Auf eigenen Wunsch wurde Lauda in seinem roten Rennoverall bestattet. Die Beisetzung fand am Nachmittag statt, auf Wunsch der Familie abseits der Öffentlichkeit.

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