Google Maps-Vorschau - es werden keine Daten von Google geladen.

Ausstellung „Wien 1900 – Aufbruch in die Moderne“ im renommierten Wiener Leopold-Museum www.leopoldmuseum.org

Megaschau im renommierten Wiener Leopold-Museum
„Wien 1900 – Aufbruch in die Moderne“

Wien stand im internationalen Ranking schon immer ganz vorne, wenn es um die Präsentation seiner Kulturschätze wie selbstverständlich auch der hiesigen opulenten Kulturszene geht. Die zahlreichen Museen der Stadt gehören ähnlich wie der Stephansdom oder das Riesenrad zu den begehrten Hotspots Wiens und ziehen mit aufsehenerregenden Ausstellungen regelmäßig Scharen von Besuchern aus der ganzen Welt an.

Kulturelle Strahlkraft

Eine derart umfangreiche wie künstlerisch anspruchsvolle Ausstellung wie die eben eröffnete im Leopold-Museum aber hat die Stadt Wien bislang wohl noch nicht gesehen: „Wien 1900 – Aufbruch in die Moderne“. Anhand von 1300  Exponaten (Gemälden, Statuen, Möbel, Mode, Alltagsgegenstände, Fotos ) wird anschaulich gemacht, wie sehr die Stadt Wien um die Jahrhundertwende geprägt und durchdrungen war von Wissenschaft, Literatur, Musik und bildender Kunst – ein Schmelztiegel für führende europäische Wissenschaftler, Philosophen, Architekten, Musiker, liberale Denker und progressive Künstler aus der ganzen Welt. Wien entwickelte in dieser Epoche eine enorme Strahlkraft auch auf viele andere europäische Hauptstädte.

Extreme Gegensätze

Die Ausstellung präsentiert dabei gleichzeitig Eindrücke über die damals teilweise extremen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Gegensätze in der Stadt: die bürgerlichen Prachtviertel und die endlosen Armenviertel, die Kontroversen zwischen Hochadel und liberalen Intellektuellen, zwischen Antisemitismus und Zionismus, zwischen starrem Konservatismus und der einsetzenden Moderne.

Enormer Umfang

Der Umfang der Vorbereitungen seitens der Verantwortlichen des Leopold-Museums zu dieser Ausstellung ist wahrhaft enorm. Zwei Jahre lang hatte man unter Leitung von Museumsdirektor Hans-Peter Wipplinger intensiv vorgeplant, Konzepte entworfen sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen auch zur Erlangung von weltberühmten Kunstwerken als Leihgaben von Museen aus der ganzen Welt. Schließlich ist die Ausstellung für einen Zeitraum von mindestens vier Jahren konzipiert. So kann man sich ab jetzt auf ganzen drei Ebenen des wahrhaft nicht kleinen Museums ein sehr umfangreiches Bild von jener Wiener Epoche machen, die mit ihrer kulturellen Dynamik letztlich prägend war für Kunst und Kultur in ganz Europa.

Was Sie noch interessieren könnte

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.