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2007 waren drei der Skulpturen gestohlen worden. 2010 wurden sie neu gefertigt und das Ensemble wieder vervollständigt. Foto: BR | Edit Inotai

Lieblingsplatz Budapest – Der Garten der Philosophen
Skulpturen und Wasser

Skulpturen oben, Wasser unten – ein typisches Bild für Budapest. Im Garten der Philosophen auf dem Gellertberg (Gellerthegy) ist dieses aber besonders sehenswert. Wichtige Persönlichkeiten aus der Religionsgeschichte wie Abraham, Jesus, Buddha, Laotse und Echnaton, stehen neben bekannten Denkern wie Mahatma Gandhi, Bodhidharma und Franz von Assisi, als Symbol für Toleranz und friedliches Zusammenleben. Die Skulpturen wurden von dem in Japan lebenden ungarischen Bildhauer Nandor Wagner gefertigt und von seiner Witwe an Budapest übergeben.

Gleich daneben wird in Bronze ein Märchen aus der Stadtgeschichte dargestellt: Prinz „Buda“ und Prinzessin „Pest“ treffen aufeinander und verbinden die beiden, durch die Donau getrennten, Teile Budapests. Das stimmt mit den historischen Tatsachen nicht ganz überein, da sich Budapest aus dem Zusammenschluss von drei Stadtteilen entwickelt hat, aber es symbolisiert schön die beiden Charaktere der Stadt: Die wichtigsten Gebäude Budapests in Miniaturformat umgeben die Märchengestalten. Dieses Kunstwerk stammt von György Vadasz (die Stadt) und Marta Lesenyei (die Figuren).

 

 

Von hier hat man einen wunderbaren Blick auf die Stadt. Der Garten ist beliebt bei Familien mit Kleinkindern, Spaziergängern mit Hunden oder Liebhabern von Papierdrachen.

Wasser findet sich hier oben, abgesehen vom Wasser der Donau am Fuß des Gellertberges, vermeintlich keines. Allerdings gibt es zu diesem Thema ein Geheimnis, das auch vielen Budapestern nicht bekannt ist: Unter dem Garten, im Inneren des Berges befindet sich der größte Wasserspeicher Budapests. Die zwei riesigen Becken, in denen das Wasser ständig zirkuliert, wurden Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut und später sogar nochmal vergrößert. Besichtigen kann man das architektonisch interessante Bauwerk leider nur zwei Mal im Jahr.

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