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Laura Sachslehner Generalserekretaerin JVP Foto: BR | Videostandbild

Laura Sachslehner, Generalsekretärin der Jungen ÖVP, über ein Jahr Schwarz-Blau
„Sehr, sehr zufrieden“

Laura Sachslehner ist 24 Jahre alt und hat politisch schon einiges erreicht. Sie ist seit gut einem Jahr hauptamtliche Generalsekretärin der Jungen ÖVP, das ist die Jungendorganisation der österreichischen Kanzlerpartei. Laura Sachlehners Büro im repräsentativen Hauptsitz der ÖVP direkt gegenüber dem Wiener Rathaus versprüht den Charme eines Internetstartups – ein Surfbrett als Deko im Konferenzraum rundet das Bild ab. Der Umgang ist locker, das kollektive „Du“ gehört zur Verkehrssprache.

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Laura Sachslehner, Generalsekretärin der Jungen ÖVP im Interview

Autor: Srdjan Govedarica

Kamera/Schnitt: Jan Heier

„Ich würde mir von der Opposition wünschen, Kritik nicht nur als Selbstzweck zu verstehen.“

Laura Sachslehner

Im Gespräch behält Laura Sachslehner – die gerade noch ein Masterstudium absolviert – den lockeren Ton bei, in der Sache aber ist sie bestimmt. Wenig überraschend stellt sie der Koalition aus Sebastian Kurz‘ ÖVP und der rechten FPÖ ein gutes Zeugnis für das erste Regierungsjahr aus. Die Junge ÖVP sei „sehr, sehr zufrieden“, denn die Regierung habe viele Reformen auf den Weg gebracht, die es bei Vorgängerregierunen nie über einen Diskussionsstand hinaus geschafft hätten. Als Beispiele nennt sie die Reform der Sozialversicherungsträger oder die so genannte Arbeitszeitflexibilisierung, die in Österreich umstritten ist, weil sie eine maximale Arbeitszeit von 12 Stunden am Tag ermöglicht. Dass Österreich zum ersten Mal seit 1954 einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen kann, sei aus der Sicht der jungen Zielgruppe eine der wichtigsten Errungenschaften der neuen Regierung.

„Man sollte versuchen, jede politische Diskussion sachlich und konstruktiv zu führen. Egal wie emotional das Thema ist“

Laura Sachslehner

Zum Koalitionspartner FPÖ sagt Laura Sachslehner, dass sie die Partei selbst nie wählen würde, weil sie mit ihren Wertevorstellungen nicht konform gehe. Man müsse der FPÖ, die sich als langjährige Oppositionspartei eine zugespitzte und laute Sprache angewöhnt habe, als Regierungspartei aber die Chance geben, besser zu werden.

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