Der Friedhof Old Cementery „Gorica“ in der serbischen Stadt Nis. Foto: BR | Vera Gasber

Totengedenken zu Allerheiligen
Friedhof der Vergessenen

Am 1. November ist Allerheiligen. An diesem christlichen Feiertag gedenkt man den Verstorbenen. Kerzen werden auf den Gräbern angezündet und Familie und Freunde versammeln sich zur Segnung am jeweiligen Grab der oder des Verwandten.

Stillgelegter Friedhof „Gorica“

Am Friedhof Old Cementery „Gorica“ in der serbischen Stadt Nis gibt es keine heilige Messe mehr. Dieser wurde 1971 für Beerdigungen geschlossen und verwildert seitdem. Insgesamt ist er 17 Hektar groß und fasst rund 3.000 Grabsteine und Monumente. Die ältesten stammen aus 1819.

Geburtsstadt Konstantin des Großen

Nis liegt im Süden Serbiens und ist die Geburtsstadt von Konstantin dem Großen. Es gibt einen historischen Kern mit einer Burg und angrenzend einigen netten Bars und Restaurants. Dort werden gebratene serbische Spezialitäten und Hackfleisch serviert. Außerhalb des touristischen Zentrums erinnert die Architektur an die 1960er und 70er Jahre. Viele Häuser sind in keinem guten Zustand. Straßen sind abgefahren, Fassaden marode.

Friedhof der Vergessenen

Der Friedhof liegt im südlichen Stadtteil Palilula. Obwohl Wurzeln die Steinplatten der Gräber gesprengt haben, wirken die Grabsteine edel. Manche Verstorbenen bekamen Steinhäuser über ihre Gräber gebaut. Fotos erinnern an vergessene Zeiten. Hunde streunen zwischen den Grabsteinen umher. Zwischendrin steht ein Blumenstrauß aus Plastik.

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