Die bosnisch-herzegowinische Polizei hat die Flüchtlinge vom Grenzübergang Velika Kladusa zurückgedrängt. Foto: BR | Michael Mandlik

Bosnische Polizei weist Flüchtlinge an der Grenze zu Kroatien zurück
"Die Situation ist elend!"

Seit Anfang der  Woche  ist der Grenzübergang Velika Kladusa Schauplatz teilweise heftiger Zusammenstöße zwischen der bosnischen Polizei und einigen Hundert Flüchtlingen: Mehrfach hatten Migranten versucht, Polizeiabsperrungen zu durchbrechen, um über eine Brücke am Grenzübergang auf kroatisches Gebiet zu gelangen.

Lade Inhalte

Lade Inhalte Lade Inhalte
0:00 | 0:00

Velika Kladusa, ein kleiner Ort im Norden Bosnien-Herzegowinas, am Grenzübergang Maljevac zu Kroatien:  Am Donnerstagvormittag seien deutlich weniger Flüchtlinge hier als in den vergangenen Tagen, sagt uns die Sprecherin der bosnischen Grenzpolizei, Sanela Dujkovic. Aber es befänden sich immer noch Frauen und Kinder unter den Migranten, die zwei Nächte draußen am Grenzübergang verbracht hätten.

Es ist eine Tatsache, dass viele von ihnen unter offenem Himmel untergebracht waren,
so dass sie keine guten Unterkunftsmöglichkeiten haben, zu der sie zurückgehen können.
Gleichzeitig ist es ein totaler Unsinn, dass sie sich hier aufhalten, denn auf der anderen
Seite warten die kroatischen Polizisten und kroatische Sondereinheiten mit
Sonderausstattung, so dass es keine Möglichkeiten gibt, über die Grenze zu kommen.

Sanela Dujkovic, Sprecherin Grenzpolizei BiH

In Bosnien-Herzegowina sind nach Angaben des Sicherheitsministeriums  etwa 20.000 Migranten registriert. Viele Flüchtlinge halten sich im Nordwesten des Landes auf, mitunter seit mehr als einem Jahr.  Die Versorgung der Flüchtlinge überfordere die bosnische Regierung, bemängeln humanitäre Hilfsorganisationen seit langem.

Mit seinem mobilen Team ist der Direktor des Krankenhauses  von Velika Kladusa, Senad Okanovic, seit Tagen im Einsatz:

Wie Sie selber sehen können, ist die Situation elend. Es fällt einem schwer, sich das alles anzuschauen.

Direktor des Krankenhauses von Velika Kladusa, Senad Okanovic

Angesichts der oftmals unzureichenden Versorgungslage der Flüchtlinge in Bosnien-Herzegowina und der herannahenden kalten Jahreszeit war es nur eine Frage der Zeit,  dass sich Flüchtlinge auf den Weg zum abgesicherten Grenzübergang zu Kroatien gemacht hätten, um auf ihre Situation aufmerksam zu machen. Krankenhaus-Direktor Senad Okanovic bilanziert die vergangenen Tagen so: „Weder die internationalen Organisationen noch die bosnischen staatlichen Institutionen haben sich leider passend auf die Situation vorbereitet und darauf reagiert.“

Was Sie noch interessieren könnte

Kommentare (4)

Dresdner55 am

Ich danke den Polizisten und Solödaten, welche die kroatische Grenze vor den gewaltbereiten Migranten schützen und ich danke der österreichischen Regierung für ihre Unterstützung dazu. Damit wird auch meine Heimat Sachsen vor diesen Leuten geschützt (das ganze Deutschland kann ich bald nicht mehr als meine Heimat betrachten).

Hans am

es ist schon äusserst auffällig wie sehr sich die Berichterstattung in D und in Ö unterscheidet. Die öff.rechtl. in D sind offenbar schon gänzlich auf der Schiene des neuen Migrationspaktes, der eine positive Berichterstattung von sogenannter „Migration“ geradezu fordert.
In Ö dagegen ist die Darstellung wohl wesentlich realistischer und nicht blauäugig, um es vorsichtig auszudrücken. Oder stimmt dieser Abschnitt etwa nicht ?:
„“Doch es gibt Entwicklungen, die Sorgen bereiten, meinen die Beamten: „Jetzt kommen andere – keine Familien mehr, und es sind kaum noch Frauen dabei. 95 Prozent dieser Migranten, die da durchbrechen wollen, sind junge Männer, fast alle mit Messer bewaffnet. Auf einen Grenzpolizisten wurde bereits eingestochen.“ „“
Bei Ihnen dagegen werden natürlich nur Frauen und Kinder erwähnt.
Die Glaubwürdigkeit jedweder Medien in D ist in meinen Augen auf dem absoluten Nullpunkt angekommen. Ich schaue schon lange keine tagesschau mehr….., denn “ die Situation ist elend ! „

Jack Checker am

Man kann den deutschen Staatdrundfunk bzw Merkel-Sender nicht mehr ernst nehmen. Interessant ist, dass dieser Beitrag nicht in den Nachrichten erscheint und das die Krone Zeitung aus Österreich folgende Informationen hat, “ Grenzsturm verhindern
Die Versorgung dieser Menschenmassen sei „relativ gut geregelt“ berichten die Verbindungsoffiziere: Viele Zuwanderer hätten Prepaid-Kreditkarten des UNHCR und der Unicef.“

BalkanUltra am

In dem Bericht ist nicht erwähnt, das es sich um Wirtschaftsmigranten v.a. aus Pakistan, Afghanistan, Iran, Marokko, Algerien, Lybien handelt. Teilweise wo ihr Urlaub macht und die Nato ihre Bomben BIS heute abwirft! Es sind alles überwiegend junge Männer, von denen die meisten ein Messer tragen. Zustände wie in DE sind in Velika Kladusa zu beobachten, Raub, Überfälle, Messerstechereien und Belästigungen. Zudem geben die Menschen an, das sie das „Recht“ haben die Grenzen zu überqueren, bis sie an ihr gewünschtes Reiseziel kommen. Deren Aussagen zufolge ist es Deutschland, FRANKREICH und Italien!! Keiner will Asyl in Bosnien oder anderen Staaten beantragen. Pässe führt keiner von denen mit, alle entsorgt! Es gibt bei uns in Kroatien KLARE Gesetze und Grenzen! BOSNIEN hat seine Grenzen nicht geschützt, nun sind diese Menschen dort! Es wird vermutet, die korrupte bosnische Regierung hat die Grenzen absichtlich offen gelassen, um Gelder von der EU zu erpressen. In diesem „Failed State“ mit höchst korrupten Politikern durchaus möglich! Die Polizisten halten sich an das Gesetz undzwar, das jeder Ausländer abgewiesen wird, der sich nicht ausweisen kann und illegal in die EU einreisen will! Und wer mit Gewalt und durch Straftaten die Grenze passieren will, erst Recht nicht! Offene Grenzen sind in Deutschland willkommen, darum könnt ihr diese Menschen sehr bald aufnehmen! Eure Kanzlerin hat das Signal in die ganze Welt gesendet und nun kommt das ganze „Elend“ zu euch, ob ihr wollt oder nicht! Ob das eure Bevölkerung noch lange mitmachen wird? PS: Wie sagt eure Kanzlerin so schön: „Ihr schafft das!“ Die ganze Welt lacht über euch!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.