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Magdas Hotel ist in einem ehemaligen Pensionistenheim der Caritas untergebracht. Die hippe Einrichtung erinnert allerdings kein bisschen an die ursprüngliche Verwendung des Hauses. Foto: BR | Karin Straka

Magdas Hotel in Wien
Pioniere am Prater

Großzügige schwarz-weiß Fotos von Menschen aus unterschiedlichen Ländern prägen den Eingangsbereich von Magdas Hotel nahe des Wiener Praters. Von manchen der 88 Zimmer ist sogar das berühmte Riesenrad zu sehen. Menschen mit Fluchthintergrund haben soziales und wirtschaftliches Potenzial, das ist die Idee in Magdas Hotel.

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Was ist das Besondere am 'Magdas'?

Videomaterial und -bearbeitung: Karin Straka

Und am Wiener Prater hat sie sich bisher voll ausgezahlt. Drei Jahre nach der Eröffnung schafft das innovative Magdas die schwarze Null und kann mit der Rückzahlung des 1,5 Millionen Euro Kredits an die Caritas beginnen.  Das Geschäftsmodell des Magdas ist ungewöhnlich, denn soziales Engagement und wirtschaftliches Arbeiten schließen sich nicht aus, sondern bilden die, auch wirtschaftliche, Grundlage des Erfolgs. Die rund 30 Mitarbeiter kommen aus Österreich und Spanien, aber auch aus Kriegs- und Krisenländern wie Syrien, Afghanistan oder dem Irak. Jeder mit Asyl- oder Flüchtlingsstatus kann sich bewerben und bezahlt wird nach Tarif. Das Hotelgeschäft muss den Menschen allerdings auch liegen und ein Job im Magdas ist nicht für jeden geeignet, erzählt Gabriela Sonnleitner. Sie leitet das Magdas und ist eine von zwei Geschäftsführerinnen des Social Business der Caritas der Erzdiözese Wien. Das Hotel bildet auch aus und hat zurzeit neun Auszubildende. Heimweh, Probleme oder gar Traumata nach Flucht, Folter oder Vertreibung und Schwierigkeiten in Österreich. Auch das gehört bei den Mitarbeitern in Magdas Hotel dazu.

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Gabriela Sonnleitner ist eine von zwei Geschäftsführerinnen im 'Magdas'. Foto: BR | Karin Straka
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