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Gedenkstätte am Unfall. Heute vor zehn Jahre raste Jörg Haider alkoholisiert und mit weit überhöhter Geschwindigkeit in den Tod. Foto: BR | Yvonne Dobaczewski

Zehn Jahre danach
Jörg Haiders politisches Erbe

Er machte die Rechtspopulisten in Österreich groß, versprach der FPÖ 1986, als er den Parteivorsitz übernahm, dass sie mit dem Motto „Arbeit für Österreich“ bei den Wahlen „nicht mehr zu stoppen“ sei. Jörg Haider, der am 11. Oktober 2008 in Lambichl mit seinem Wagen verunglückte, verwendete als erster den Slogan „Österreich zuerst“, brach mit seiner politischen Rhetorik gezielt immer wieder Tabus. Er sei ein „Eisbrecher“ gewesen, sagt heutzutage FPÖ-Chef und Vizekanzler Heinz-Christian Strache. Welche innenpolitische Bedeutung hatte Haider und in welchen Bereichen war er „Wegbereiter“ für Rechtspopulisten in Österreich und im Ausland? Wie Haiders politisches Erbe einzuordnen ist, sagte uns der österreichische Politikexperte Thomas Hofer im Interview.

Interview mit Politikberater Dr. Thomas Hofer

Kamera: Markus Breiner

Schnitt: Günter Stöger

Interview: Till Rüger

Wir haben uns in dieser Woche unter anderem in Lambichl umgehört, wo Haider mit seiner Limousine tödlich verunglückte, mit Menschen gesprochen, die dieser Tage den damaligen Unfallort aufsuchen.

Gedenken am Unfallort in Kärnten

Kamera: Florian Lachinger

Schnitt: Günter Stöger

Interviews: Yvonne Dobaczewski

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