Wahl Bosnien und Herzegowina 2018, Wahlpakate. Foto: BR

Wenig Hoffnung auf Besserung:
Bosnien-Herzegowina nach den Wahlen

Wer auf große Veränderungen gesetzt hat, sieht sich nach dem Wahlsonntag im Lande enttäuscht:

Die drei großen Parteien, die bosniakische SDA, die kroatische HDZ und die

serbische SNSD, werden im gesamtstaatlichen Parlament weiterhin die dominierenden politischen

Kräfte sein.  In das dreiköpfige Staatspräsidium zieht der langjährige Präsident der

Republka Srbska, Milorad Dodik ein, der aus seinem Wunsch nach Unabhängigkeit vom

Gesamtstaat keinen Hehl macht.

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Perspektiven für eine Änderung der starr entlang der ethnischen Bevölkerungsgruppierungen verlaufende Politik

gibt es nach diesen Wahlen weniger denn je. Mirsad Islamovic, Wähler aus Sarajevo:

 

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Stimmung vor der Wahl In Bosnien und Herzegowina

Sonntagvormittag: Dieses Ehepaar in Sarajevo (sie Bosniakin, er bosnischer Kroate) denkt über das Auswandern nach. Sie müssten sich oftmals als Paar rechtfertigen. Zudem gebe es zu wenig Jobs für gut qualifizierte Arbeitnehmer.

Autor: Michael Mandlik

Kamera:  Daniel Dzyak

Schnitt: Roland Buzzi

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