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SPÖ nominiert Pamela Rendi Wagner als Parteichefin Foto: picture alliance / HELMUT FOHRINGER / APA / picturedesk.com

SPÖ nominiert Pamela Rendi Wagner als Parteichefin
Mit wenig Stallgeruch an die SPÖ-Spitze

Chaoswoche in der SPÖ: Zuerst gibt der Frühere Bundeskanzler Christian Kern völlig überraschend bekannt, dass er bei der Europawahl im Mai 2019 als Spitzenkandidat antreten und den SPÖ-Vorsitz aufgeben will. Dann beginnt die Suche nach seiner Nachfolgerin oder seinem Nachfolger. Vier Namen stehen als mögliche Kandidaten im Raum. Nur eine sagt nicht ab: Pamela Rendi Wagner. Die 47-jährige habilitierte Medizinerin wechselte im März 2017 in die Politik und wurde Gesundheitsministerin unter Christian Kern. Nach dem Regierungswechsel im Dezember 2017 blieb sie in der Politik als Abgeordnete und Gesundheitssprecherin der SPÖ.

 

Pamela Rendi Wagner gilt als rhetorisch geschickt und kompetent, hat aber aus Sicht der Sozialdemokraten einen entscheidenden Makel: Sie ist erst seit 1,5 Jahren in der Partei. Viele in der SPÖ befürchten nun, dass sich mit ihr wiederholen könnte, was der SPÖ mit Christian Kern widerfahren ist. Auch er startete als Quereinsteiger in der Partei. Als ehemaligen Topmanager gelang es ihm nie so ganz, die einzelnen Sektionen der Parteibasis auf seine Seite zu ziehen und das Image des Abgehobenen loszuwerden.

 

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