'Omas gegen Rechts' - selbstgestrickte Mützen sind ihr Erkennungszeichen. Foto: BR | Videostandbild | Daniel Dzyak

‚Omas gegen Rechts‘
Politischer Kampf mit der Erfahrung des Alters?

Sie wollen die Politik in Österreich aufmischen, die „Omas gegen Rechts“. Ihr Erkennungszeichen: selbstgestrickte Mützen – sowohl im Winter, wie auch im Sommer. Entstanden sind die „Omas gegen Rechts“ im November 2017, als politische Protestbewegung: Gegen die Regierungsbeteiligung der rechtspopulistischen FPÖ und gegen den – aus ihrer Sicht – aalglatten ÖVP-Bundeskanzler Sebastian Kurz. Und die „Omas gegen Rechts“ haben damit wohl einen Zeitgeist getroffen, in vielen österreichischen Landeshauptstädten gibt es inzwischen regelmäßige Veranstaltungen, organisiert über Facebook und Instagram. Nur Oma sein und daheim bleiben, dazu sagen sie nein. Österreichweit engagieren sich inzwischen über 3.500 Frauen und auch Männer bei den „Omas gegen Rechts“. Und manchmal drohen die Omas mit den Mützen auch gerne mal ihren Gegnern: Die sollen sich warm anziehen. Wir treffen die 66-jährige Barbara Burian-Langegger und begleiten sie mit der Kamera. Sie war von Anfang an dabei und erklärt sich den Erfolg der „Omas gegen Rechts“ ganz einfach.

Kamera: Daniel Dzyak

Schnitt: Christine Dériaz

Autor: Till Rüger

Was Sie noch interessieren könnte

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.