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Der frisch gemachte Joghurt aus dem kleinen Bergdorf Momchilovtsi vor der Geschmacksprobe. Foto: BR | Till Rüger

Lieblingsplatz: Momchilovtsi in den Rhodopen
Wo der Joghurt nach Bulgarien schmeckt

Schon die Fahrt in das kleine Bergdorf Momchilovtsi, ca. 200 km südöstlich von Sofia, ist ein Abenteuer. Mehrere Stunden geht es über holprige Straßen durch die bulgarische Rhodopen, nah an die Grenze zu Griechenland. Dort gibt es angeblich den besten bulgarischen Joghurt.

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Zu Besuch in Momchilovtsi

Material: Till Rüger

Bearbeitung: Karin Straka

Und die Menschen von Momchilovtsi haben noch ein weiteres Geheimnis: Sie leben besonders lange. Kommt das vom heimischen Joghurt, oder von der guten Luft, oder vom klaren Wasser? Ich war zwei Tage in  Momchilovtsi, habe dort für einen Beitrag für die Sendung „Weltspiegel“ recherchiert und den 93-jährigen Stojan Shukerov getroffen. In Bulgarien wird der Joghurt mit viel Liebe und mit “lactobacillus bulgaricus” gemacht. Der Ort selbst beeindruckt durch seine Lage auf ca. 1.200 Metern. In Momchilovski scheint die Zeit stehengeblieben: Es gibt noch Nutzfahrzeuge aus der kommunistischen Ära und die Menschen nehmen sich Zeit für ihre Tiere. Drei Kühe betreuen z.B. Ilia Andreev und seine Familie: Dona, Gala, Marta. Aus der vorab verkauften Milch machen sie, je nach Kundenwunsch, Joghurt, Käse oder Trinkmilch. Und der Joghurt den Ilia Andreev produziert hat schon mehrere nationale Preise gewonnen. Sein Geheimnis, sagt er, sei die Ruhe, die Nähe zu den Tieren und die Kraft der Berge.

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