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Interview mit Aussenministerin Karin Kneissl am 22.6.2018. Foto: BR | Studio Wien

Österreichs Außenministerin Karin Kneissl über EU-Gipfel und Flüchtlingspolitik
Kommt es in Brüssel zum Showdown?

Freitagmittag, 13.20 Uhr: Österreichs Außenministerin Karin Kneissl betritt ihr  Büro in ihrem Amtssitz am Minoritenplatz, begrüßt uns und setzt sich zum Interview. Sie ist derzeit eine gefragte Gesprächspartnerin. Erst heute Morgen kehrte sich aus Berlin zurück, vertrat am Donnerstagabend noch als Studiogast bei der ZDF-Sendung Maybrit Illner Österreichs Haltung in der Flüchtlingspolitik. Jetzt, zwei Tage vor dem EU-Sondergipfel in Brüssel, spricht sie über ihre Erwartungen an das eilig einberufene Treffen – eine Zusammenkunft, die auf Wunsch von Bundeskanzlerin Angela Merkel zustande gekommen ist und zu der EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker eingeladen hat.
Das Augenmerk richtet sich auf Österreich, das zum 1. Juli die EU-Ratspräsidentschaft übernehmen wird. Die Fronten sind verhärtet, das wisse sie, sagt Österreichs Außenministerin. Kommt es bereits in Brüssel zum politischen Showdown? Michael Mandlik und Clemens Verenkotte sprachen mit ihr über das Treffen, über Flüchtlingsquoten und über die „Achse der Willigen“.

 

 

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Interview mit Außenministerin Karin Kneissl

Autoren: Michael Mandlik / Clemens Verenkotte

Kamera: Daniel Dyziak

Schnitt: Günter Stöger

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Kommentare (1)

Waltraud Steinmetz am

Die Probleme der Migration und Integration sind von einem Teil der Öffentlichkeit und der Politik schwer unterschätzt. Die Bürger möchten nicht mehr von der Politik bestimmt werden wie sie und mit wem sie leben möchten. Im Asylkonflikt zwischen Merkel und Seehofer. Abgeschoben ist abgeschoben (gewissermaßen mit Rückfahrkarte) die sofort wieder einreisen, also ungehinderte Zuwanderung über die Grenzen hinweg.Das Merkel Ultimatum. Perversion des Selbstverständlichen. Das Selbstverständliche in unserem Land nicht mehr selbstverständlich ist. Fr. Merkel verfolgt ihr einziges Ziel, den Machterhalt, das Besitzen des Amtes. Sie ergreift sehr gerne Gelegenheiten. Als die Schleuser die Migranten instruierten, sich in Budapest nicht registrieren zu lassen sondern über die Autobahn loszumaschieren nach Deutschland ergriff sie die Gelegenheit zur politischen Heiligsprechung. Heute heißt sie Wackelkanzlerin. Die Frage ist, wann kippt diese Frau? Vielleicht je früher desto besser. Denn das sie überhaupt noch angetreten ist, war schon ein Fehler. Wenn das Ende der Macht in Sicht ist, ist die Macht am Ende, wenn man sich für unersetzbar hält.

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