Abschluss-Pressekonferenz des EU-Westbalkangipfels in Sofia. Foto: BR | Daniel Dzyak

Bilanz des EU-Westbalkangipfels
Nicht so schnell mit dem Beitritt

Die EU-Staats- und Regierungschefs wollen von festen Beitrittsdaten mehrheitlich nichts wissen: Es gebe eine „europäische Perspektive“, aber keine festen Daten. Sie halte nichts davon, 2025 als „Zieldatum“ vorzugeben, so Bundeskanzlerin Angela Merkel in Sofia. Es müsse Fortschritte in der Sache geben.

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Analyse der EU-Aussichten für die Westbalkanländer

Beitrag: Clemens Verenkotte

Video | Bearbeitung: Karin Straka

Gipfel-Gastgeber Bojko Borissow hatte in den Wochen und Monaten vor dem EU-Westbalkangipfel (dem ersten seit 2003) eindringlich für eine Beitrittsperspektive geworben. Auch EU-Kommissionspräsident Juncker, Ratspräsident Tusk und Außenbeauftrage Mogherini: Sie alle hatten Serbien, Montenegro, Albanien, Mazedonien, Kosovo und Bosnien-Herzegowina besucht, und das Datum 2025 als Ziellinie in Aussicht gestellt. Jetzt also: EU-Investitionen in Straßen, Kommunikation und Infrastruktur und überprüfen, ob die Länder die zugesagten Reformen einhalten.

 

Ansonsten – die Europäische Union will sich nicht von US-Präsident Trump außen- und handelspolitisch an die Wand drücken lassen. Das Iran-Abkommen behalte für die EU Gültigkeit, solange sich der Iran auch daran halte. Eine Bilanz des EU-Westbalkan-Gipfels.

Kommentar: Die EU und ihr Verhältnis zu den USA

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