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Viktor Orban hält am 16. März 2018 eine Rede anlässlich der Feierlichkeiten zum 170. Jahrestag der ungarischen Revolution 1848. Foto: picture alliance | Photoshot

Hintergrund: Wahl in Ungarn
'Orban-Versteher' gegen 'Orban-Kritiker'

Der Wahlkampf für das ungarische Parlament am 8. April läuft auf Hochtouren. Doch die Opposition ist zersplittert und die Fidesz-Partei von Viktor Orban dominiert die Medien und die öffentliche Meinung. Um der übermächtigen Fidesz-Partei nicht völlig das Feld zu überlassen, strebt die Opposition in ca. 25 von 106 Wahlkreisen eine überparteiliche Allianz an. Nur der aussichtsreichste Oppositions-Kandidat soll antreten. Alle anderen Parteien auf eigene Kandidaten verzichten. Doch Kandidaten die freiwillig zurückziehen bekommen keine Wahlkampfkostenerstattung, das wollen viele dann doch nicht.

 

So wird am Ende wohl doch wieder die allmächtige Fidesz-Partei siegen? Auch weil Orban das Wahlsystem so umgebaut hat, dass die stimmenstärkste Partei zusätzlich Mandate geschenkt bekommt. Trotz aller Allianzen zweifelt kaum jemand daran, dass Fidesz landesweit die meisten Stimmen erhält. Denn Viktor Orban setzt in seinem Wahlkampf vor allem auf die Angst vor Flüchtlingen. Er stellte diese Bedrohung von außen in den Mittelpunkt seiner Wahlkampagne. Denn nichts bewegt die Menschen in Ungarn so sehr wie das Thema Migration. Obwohl Ungarn nur ein paar tausende Flüchtlinge aufgenommen hat, herrscht im ganzen Land Furcht vor einer unaufhaltsamen Islamisierung.

 

Wir sprachen mit zwei Politikexperten, die Orban und seine Kampagnen seit vielen Jahren begleiten. Der Politologe Zoltan Kiszelly gilt als Orban-Versteher. Er war lange Jahre Berater der ungarischen Regierungen. Und Bulcsu Hunyadi, er ist politischer Analyst beim ungarischen Thinktank „Political Capital“, gilt als Orban-Kritiker. Beide haben ihre ganz eigene Sicht auf  Viktor Orban und seine Fidesz-Partei in Ungarn.

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Der Politologe Zoltan Kiszelly gilt als Orban-Versteher. Er war lange Jahre Berater der ungarischen Regierungen.

 

Kamera: Daniel Dzyak

Schnitt: Christine Dériaz

Autor: Till Rüger

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Bulcsu Hunyadi ist politischer Analyst beim ungarischen Thinktank ‚Political Capital‘ er gilt als Orban-Kritiker.

 

 

Kamera: Daniel Dzyak

Schnitt: Christine Dériaz

Autor: Till Rüger

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Kommentare (1)

Maibaum am

Sehr geehrter Herr Rüger,

was haben sie gegen Fidesz?
Seit wann ist Fidesz allmächtig?
Haben sie gesehen was 2015 im Land und an den Grenzen los war, oder ist ihnen da etwas entgangen?

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