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Blick auf die Semmeringbahn die als UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnet wurde. Fotocollage: BR | Karin Straka

Lieblingsplatz: Semmering
Der 20-Schilling-Blick

Eigentlich kennt man als Deutscher den 20-Schilling Schein nur aus dem Ski-Urlaub. Für 20-Schilling gab es auf der Ski-Hütte einen Germknödel mit Butter oder ein Stück Topfenstrudel, so meine Erinnerung aus der Zeit vor der Einführung des Euro. Die Berge und Brücken auf dem ehemals kleinsten österreichischen Geldschein haben sich tief in meine kulinarische Erinnerung eingeprägt.

Dass diese zauberhafte Ansicht wirklich existiert, war eine ganz neue Erkenntnis für mich. Erst bei einer sonntäglichen Winterwanderung auf dem Semmering, einem der Hausberge der Wiener, zeigte sich mir der 20-Schilling-Blick in seiner ganzen Pracht.

 

Den Blickplatz „20-Schilling-Blick“ erreicht man über den Bahnwanderweg entlang der Semmering-Eisenbahn, die als UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnet wurde. Der Blickplatz bietet eine besondere Aussicht auf das 184 Meter lange und 46 Meter hohe „Kalte Rinne“–Viadukt auf der bis heute die Semmering-Route der Österreichischen Bundesbahnen verläuft.

 

Die Semmeringbahn ist ein Teilstück der österreichischen Südbahn und hat eine Streckenlänge von 42 km, wobei die beiden Endpunkte Luftlinie nur 21 km entfernt voneinander sind. Sie überwindet von Gloggnitz bis zum Scheitelpunkt eine Höhendifferenz von 459 m und von Mürzzuschlag 271 m. Den Streckenverlauf prägen 14 Tunnel, 16 Viadukte und über 100 gewölbte steinerne Brücken.

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