Anti-Korruptionsdemo in Bukarest am 03.12.2017. Foto: BR | Herbert Gruenwald

Sonntagsdemos auf dem Siegesplatz in Bukarest
„Die Zeit ist nicht auf unserer Seite!“

Es kann jetzt sehr schnell gehen: Noch in dieser Woche könnten die regierenden Sozialdemokraten ihre umstrittene „Justizreform“ durch Parlament bringen. Und zwar den ersten von drei Teilen des Gesetzentwurfs: Hohe Richter und Staatsanwälte würden dann faktisch von der Regierung bestimmt werden. – Das wissen auch die Demonstranten, die seit Beginn des Jahres auf dem Bukarester Siegesplatz und in anderen Städten Rumäniens gegen die Einschränkung der Korruptionsbekämpfung protestieren.

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Unter den Demonstranten sind viele Menschen anzutreffen, wie diese ältere Dame im Pelzmantel, die dem gutbürgerlichen Mittelstand angehören. Menschen, die sich durchaus überwinden, um nahezu jeden Sonntagabend bei Wind und Wetter ins Stadtzentrum zu fahren, um zu protestieren. Mit einer EU-Fahne in der Hand sagt die Dame:

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Aufgebracht sind viele Demonstranten von der „Idee“ der sozialdemokratischen Bürgermeisterin von Bukarest, am Samstag genau dort, wo die Demos stattfinden, einen Weihnachtsmarkt aufbauen zu lassen. Der Parlamentsabgeordnete Cristian Ghinea von der neuen Oppositionspartei „Union zur Rettung Rumäniens“:

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Ioan Stanomir, Politikprofessor an der Universität Bukarest, meint, bei dem – gescheiterten – Versuch der regierenden Sozialdemokraten, mit Weihnachtsmärkten die politischen Gegner zu verdrängen, gehe es um sehr viel mehr:

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