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Der chinesische Premier Li Keqiang (li.), der ungarische Premier Viktor Orban (mi.) und der bulgarische Premier Bojko Borissow bei dem diesjährigen China-CEEC-Treffen in Budapest. Foto: BR | Attila Poth

Bleiben europäische Prinzipien auf der Strecke?
China umgarnt Osteuropa

Chinas Premier Li Keqiang ist zu Gast in Ungarn. Fleißig unterzeichnet er Handelsverträge mit den Visegrad-Ländern Polen, Ungarn, Tschechien und Slowakei, den drei baltischen Staaten sowie Rumänien und Bulgarien. Glücklich über Chinas Finanzspritze schätzen sich auch mehrere Balkanländer, die EU-Staaten Kroatien und Slowenien sowie Serbien, Mazedonien, Montenegro, Bosnien und Albanien. Li Keqiangs Charmeoffensive gilt ausschließlich mittel- und südosteuropäischen Ländern – und in diesem Jahr schon zum sechsten Mal. Das jährliche Treffen nennt sich „16 plus 1“. Bisher ist der Charakter gleich geblieben. Osteuropäische, vor allem klamme Länder werden von China heftig umgarnt. In Brüssel hingegen herrscht Skepsis. Manche sehen sogar ernsthafte Probleme für die EU, wenn Li Keqiang von Jahr zu Jahr Geld in Mittel- und Südosteuropa regnen lässt.

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Beitrag: Darko Jakovljevic

Schnitt: Roland Buzzi

 

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