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Nach Auszählung aller Stimmen, Briefwahlkuverts und Wahlkarten steht das komplette Ergebnis der österreichischen Parlamentswahlen 2017 fest. Foto: picture alliance | APA | picturedesk.com

Parlamentswahl Österreich
Wahlergebnis komplett

Lange musste man warten, doch nun gibt es ein komplettes Ergebnis der Parlamentswahl 2017 in Österreich. Vier Tage nach dem Wahltermin vermeldete der österreichische Innenminister Sobotka von der ÖVP: Alle Stimmen, Briefwahlkuverts und Wahlkarten sind ausgezählt. Am stärksten ins Auge stechen beim Vergleich der Wahlergebnisse in Stadt und Land zwei Werte: 38 Prozent hat die ÖVP in ländlichen Gemeinden eingefahren. Das sind gemäß EU-Klassifikation jene 1.714 Kommunen, wo mehr als die Hälfte der Bevölkerung in dünn besiedelten Gebieten lebt. Und am anderen Ende der Skala – den urbanen Zentren – hat die SPÖ 33,3 Prozent der Stimmen erreicht. Das sind die dicht besiedelten Städte Wien, Graz, Linz, Innsbruck, Klagenfurt und Salzburg.

Endergebnis (inklusive Briefwahlstimmen) Österreichische Parlamentswahl 2017:

 

ÖVP: 31,5 %

SPÖ: 26,9 %

FPÖ: 26,0 %

NEOS: 5,3 %

Liste Peter Pilz: 4,4 %

Die Grünen: 3,8 %

 

Dazwischen hat die Polarisierung aber abgenommen, wie eine Auswertung der Urnen-Ergebnisse zeigt: In den städtischen Gemeinden und Vorstädten sind die drei großen Parteien annähernd gleich stark. Die ÖVP kommt auf 29,1 Prozent der Urnen-Stimmen, SPÖ und FPÖ auf je 28 Prozent. Und: gegenüber der Wahl 2013 haben Schwarze und Blaue hier massiv aufgeholt (sie kamen damals in den Städten auf 20,4 bzw. 22 Prozent), während die SPÖ nicht zulegen konnte. Die ÖVP liegt hier aber noch immer unter ihrem Gesamtergebnis von 31,5 Prozent.

 

In Summe haben ÖVP und FPÖ in den ländlichen Gemeinden eine Zweidrittelmehrheit (67,2 Prozent). Im städtischen Bereich kommen ÖVP und FPÖ gemeinsam auf 57 Prozent. Gegenüber der Nationalratswahl 2013 konnten beide Parteien gemeinsam sowohl am Land als auch im städtischen Bereich je 15 Prozentpunkte zulegen. Nur in den Großstädten reichte das Plus von zehn Prozentpunkten (auf 45,5 Prozent) nicht für eine schwarz-blaue Mehrheit. Nicht einberechnet sind in den Stadt-Land-Vergleich die Ergebnisse die Wahlkarten, die nicht auf Gemeindeebene ausgezählt werden, sondern nur in den Bezirken. Hier liegen alle Parteien außer der FPÖ leicht überdurchschnittlich.

 

Wir haben vor der Wahl eine ganz besondere Wählerin in Wien mit der Kamera getroffen. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund und kritisiert die regierenden Parteien scharf:

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Beitrag: Darko Jakovljevic

Kamera: Daniel Dzyak

Schnitt: Christine Dériaz

 

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Kommentare (1)

Roland Holzheimer am

Obwohl die Seite mit „parlamentswahl-oesterreich-endergebnis“ betitelt ist, ist es wohl die schlechteste Seite zum Thema. Statt Statistiken, Zahlen usw. nur geschreibe! So geht schlechter online-Journalismus.

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