Die Belgrader Philharmoniker. Foto: Beogradska filharmonija | Marko Djokovic

Unter neuer Leitung
Chefdirigent Gabriel Feltz und Belgrads Philharmonieorchester

Für sein Premierenkonzert als neuer Chefdirigent des Belgrader Philharmonie-Orchesters wählte Gabriel Feltz Beethovens 6. Symphonie und der Alpensymphonie von Richard Strauss aus. Vor acht Jahren kam Feltz zum ersten Mal in die Stadt, das Orchester und er kennen einander bereits gut. Feltz, der seit vier Jahren zugleich auch Generalmusikdirektor der Dortmunder Philharmoniker ist, schätzt Belgrad und das Publikum sehr.

Sobald sich im Sommer des letzten Jahres abzeichnete, dass er in Belgrad den Posten des Chefdirigenten zur Spielzeit 2017/18 übernehmen würde, begann Gabriel Feltz, die Sprache zu lernen  – was ihm, wie er einräumt, bei Orchestermitgliedern und Publikum hoch angerechnet werde. Was er sich für seine nächsten Jahre in Serbien vorgenommen habe:

„Ich habe viel darüber nachgedacht. Also  ich bin ein sehr politisch interessierter Mensch und ich sehe zwei Ziele: Das eine ist etwas als Dirigent, das andere ist etwas, was ich beitragen will zum Verhältnis von Serbien und Deutschland.“

So versteht sich Gabriel Feltz in Belgrad als ein Vermittler: Dazu beizutragen, die Disharmonien zwischen Deutschen und Serben musikalisch wie politisch zu überwinden. Das Dirigentenpult  ist dafür nicht der schlechteste Platz.

 

Probe der Belgrader Philharmoniker mit dem neuen Chefdirigenten Gabriel Feltz

Video: Dejan Stefanovic

Einerseits ist die serbische Hauptstadt eine sehr junge, lebendige Stadt. Auf der anderen Seite muss man sagen, ist das Publikum ganz, ja, altmodisch  im sehr positiven Sinne. Die Leute kommen schön angezogen zum Konzert. Die Konzerte sind ausverkauft. Sie lieben ihr Orchester, sie hören zu, sie lieben die Musik.

Gabriel Feltz, neuer Chefdirigent des Belgrader Philharmonie-Orchesters

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Der deutsche Dirigent Gabriel Feltz ist der neuer Chef der Belgrader Philharmoniker. Foto: Beogradska filharmonija | Marko Djokovic
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