Diese Roma-Community wurde aus ihren Hütten in der Stadt vertrieben und hat sich nun jenseits der Stadtgrenzen neue gebaut. Foto: George Popescu, http://www.poqe.com/

Armut in Rumänien
Roma am meisten betroffen

Rumänien und Bulgarien sind die ärmsten EU-Mitglieder. Im Osten Rumäniens, an der Grenze zu Moldau ist es mit am schlimmsten. Das ist Rumäniens Armenhaus. Ganz unten auf der sozialen Leiter sind Roma: meist Familien mit vielen Kindern, wenig Bildung und Zukunft.

 

Wer kann, geht ins Ausland, auf der Suche nach ein bisschen Zukunft. Zwar gibt es auch Gelder für die Wohlfahrt in der EU aus Brüssel. Davon werden Lebensmittel an die Armen verteilt – aber nicht einmal das ist ohne Gegenleistung zu haben.

 

Parteien in Rumänien nutzen die Hilfe für die ganz Bedürftigen für politische Zwecke: Eine Flasche Öl, einen Sack Mehl für die Wählerstimme – das ist der Deal zwischen Politikern und Armen.

Über den Fotografen: George Popescu ist einer der bekanntesten jungen Fotojournalisten Rumäniens. Er arbeitet für angesehene unabhängige und kritische Internetplattformen und kennt wie kein zweiter die verstecktesten und abgelegensten Winkel der Städte und Dörfer des Landes. Auf George Popescus Website finden sich weitere Fotografien von seinen Reportagen: http://www.poqe.com/.

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Oft ziehen Roma vom Land an die Ränder der großen Städte, wo sie von der Suche nach wiederverwertbaren Abfällen leben, die sie in Pferdekarren zu Sammelstellen bringen. Foto: George Popescu, http://www.poqe.com/
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