Das Team des Roten Kreuzes auf Nachtpatrouille in Nordmazedonien im Grenzgebiet zu Serbien. Foto: BR | Videostandbild | Dejan Acevski

Im unwegsamen Norden Mazedoniens
Verzweifelte Migranten unterwegs auf eigene Faust

Millionen Menschen suchen derzeit Zuflucht in Europa. Ihre Fluchtwege ändern sich, ihr Elend aber bleibt. Vor allem seitdem die Balkanroute dicht ist. Jetzt sind Migranten und Flüchtlinge auf der gesperrten Route illegal unterwegs. Wer kein Geld hat, um Schlepper zu bezahlen, ist auf eigene Faust unterwegs. Oft in Gegenden ohne Orientierung, wie etwa in Nordmazedonien im Grenzgebiet zu Serbien. Ein Team des Roten Kreuzes patrouilliert dort  täglich. Meist treffen die Helfer auf völlig erschöpfte Menschen.

„Zurzeit treffen wir jeden Tag auf durchschnittlich 15 Migranten, allein in Nordmazedonien. Niemand hält sie auf. Auch wenn die Balkanroute geschlossen ist.“

Esad Osmani, Rotes Kreuz Mazedonien

Autor: Darko Jakovljevic

Kamera: Dejan Acevski

Schnitt: Günter Stöger

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