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Yukiya Amano, der Generaldirektor der IAEA hält fest, dass die IAEA sehr zufrieden damit ist, wie der Iran alle seine Verpflichtungen umsetzt. Foto: picture alliance | Photoshot

Je langweiliger desto besser
Internationale Atomenergie Behörde IAEA berät über den Iran und Nordkorea

Es war ein echter Politkrimi, doch am Ende stand es, das internationale Atomabkommen mit dem Iran. Am 15. Juni 2017 jährt sich die langwierige Einigung auf dieses wichtige Abkommen zum zweiten Mal. Laut IAEA halten sich alle Beteiligten zurzeit an das 160 Seiten lange Werk, auch der Iran. Ob es aber auch einen dritten Jahrestag der Einigung geben wird, ist alles andere als sicher und das ist bis Freitag noch ein Thema beim sogenannten Gouverneursrat der IAEA, ein Gremium mit 35 Mitgliedern das fünf Mal im Jahr in Wien zusammenkommt. Der Iran wird vor allem mit Blick auf Washington diskutiert. Denn nach wie vor ist unklar, ob die USA unter Präsident Donald Trump das mühsam ausgehandelte Atomabkommen aufkündigen oder nicht. Grundsätzlich könnten die anderen Länder auch in so einem Fall an den Abkommen festhalten, doch ohne die einflussreichen USA sähe es anders aus. Zumal Washington dann auch Druckmittel gegen die Europäer in der Hand hielte. Auch Nordkorea steht auf der Tagesordnung in Wien, ein Land das der IAEA weit mehr Sorgen bereitet als der Iran.

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Der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif war maßgeblich an den Verhandlungen für das Atomabkommen beteiligt. Foto: (c) dpa
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