Google Maps-Vorschau - es werden keine Daten von Google geladen.

Nach den ersten 100 Tagen im Amt als Bundespräsident kann sich Alexander Van der Bellen nicht zurückzulehnen. Foto: picture-alliance | dpa

Van der Bellen seit 100 Tagen Staatsoberhaupt in Österreich
Ein Präsident sucht seine Rolle

Ins Amt kam er nach dem längsten Wahlkampf der österreichischen Geschichte – gegen FPÖ-Kandidat Norbert Hofer. Jetzt ist Österreichs Bundespräsident Alexander Van der Bellen 100 Tage im Amt – und es ist deutlich stiller geworden um den ehemaligen Grünen-Parteichef. Nur einmal hat er vor kurzem für Schlagzeilen gesorgt: durch eine Äußerung zum Thema Kopftuch, die für heftigen Protest sorgte. Seinen Sieg in der Stichwahl Anfang Dezember sieht Van der Bellen nach wie vor als „Signal“ – gegen Rechtspopulismus und EU-Feindlichkeit. Auch bei der Präsidenten-Stichwahl in Frankreich setzt er ganz auf den Pro-Europäer Macron: „Wir sollten uns davon befreien, dass die europafeindlichen Strömungen in der Europäischen Union zunehmen, dass die nationalistischen Parteien an Gewicht gewinnen – das ist vorbei“, so der 73-jährige.

 

Ich glaube schon, dass wir so etwas wiederentdecken müssen wie einen europäischen Spirit, so einen Geist, eine Begeisterung für die Idee der europäischen Einigkeit

Alexander Van der Bellen bei einer Diskussion mit Jugendlichen in Wien

Soundcloud-Vorschau - es werden keine Daten direkt von Soundcloud geladen.

Lade Inhalte

Lade Inhalte Lade Inhalte
Seine erste Auslandsreise als Bundespräsident führte Anfang Februar demonstrativ nach Brüssel. Foto: picture-alliance | dpa
0:00 | 0:00

Wenn es so weitergeht bei dieser um sich greifenden Islamophobie, wird noch der Tag kommen, wo wir alle Frauen bitten müssen, ein Kopftuch zu tragen. Alle – aus Solidarität gegenüber jenen, die es aus religiösen Gründen tun.

Umstrittenes Van der Bellen-Zitat, das einen Proteststurm im Internet auslöste

Ich glaube, er ist ein Suchender und er neigt zu spontanen Äußerungen, die vielleicht der Würde und der Bürde dieses Amtes nicht ganz angemessen sind.

Christoph Kotanko, Journalist, Oberösterreichische Nachrichten
Was Sie noch interessieren könnte

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.