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Foto: BR | ARD Tel Aviv

Begegnungsstätte im israelischen Netanja
Der "Mordtransporter"

Es sind zwei ARD-Auslandsstudios, die mit eigenen Webmagazinen ins crossmediale Zeitalter gestartet sind: Das Studio in Tel Aviv und das in Wien. Wir wollen die Nutzer beider Angebote dafür interessieren, was wir jeden Tag erleben und berichten. Deshalb haben wir eine Kooperation vereinbart. In lockerer Folge tauschen wir interessante Beiträge auf unseren Blogs aus.

Diesmal berichtet Mike Lingenfelser, Fernsehkorrespondent im ARD-Studio Tel Aviv, über ein bewegendes Mahnmal, das an die Judenverfolgung in Deutschland erinnert.

 

Ronny Dotan aus Tel Aviv und Tatjana Ruge aus Berlin haben nach langer Recherche einen Güterwaggon der Deutschen Reichsbahn gefunden, mit dem Juden deportiert wurden. Sie sammelten Spenden, renovierten und überführten den Waggon nach Israel und machten aus dem „Mordtransporter“ eine Gedenk- und Begegnungsstätte mitten in Netanja. Das Eindrucksvolle für Besucher ist die sinnliche Nähe zu den Erfahrungen der Betroffenen. Kaum einer erträgt es leicht, wenn die schwere Eisenbahntür hinter ihm zugerollt wird.

Auch Holocaust-Überlebende wie die 86jährige Zvia Cohen besuchen diesen Ort des Erinnerns. Sie und ihre Zwillingsschwester haben Auschwitz überlebt als dort der Lagerarzt Josef Mengele seine grausamen Menschenversuche durchführte.

Die Initiatoren wollen die Erinnerung wachhalten und die Besucher für Frieden und Versöhnung sensibilisieren.

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Beitrag: Mike Lingenfelser

Kamera: Alex Goldgraber

Ton: Moshe Lubliner

Schnitt: Ethan Spilkin

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