Die Abwasser-Aufbereitungsbecken des Klärwerks Tivat inklusive Blick auf die Bucht von Kotor. Foto: BR | Clemens Verenkotte

Wie neue Kläranlagen den Tourismus beflügeln
´Aufklärung´ an Montenegros Küsten

Als wir mit dem Projekt in Tivat anfingen, hatte Tivat null Kilometer Abwasser-Systeme. Es gab sporadische Sammeltanks im Stadtzentrum, die im Meer entsorgt wurden. Es gab nichts. Als wir 2005 mit dem Abwasser-System begannen, diente dies als Rückgrat für alles weitere.

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Rund 200.000 Menschen leben an der montenegrinischen Küste, im Sommer bevölkern weitere 600.000 Touristen die Buchten und Gemeinden – ohne ein umfassendes Umweltprojekt, das sich auf den erstmaligen Bau von Abwassersystemen und Kläranlagen konzentrierte, wäre der devisen-einträgliche Tourismus in Montenegro nicht effizient auf die Beine gekommen, schildert Zoran Petranovic, der in der Stadt Tivat für Wirtschaftsfragen zuständig ist.

Die Kläranlage in Tivat ist eine der insgesamt sechs neuen Kläranlagen, die von der Kreditanstalt für Wiederaufbau finanziert werden und die sich wie Perlen entlang der malerischen Adriaküste Montenegros erstrecken.

Das Ziel: Schluss zu machen dem alten „System“ der Abwasser-Entsorgung, das da lautete: Der Einleitung des Abwassers durch lange Pipelines, einfach ins Meer.

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Die Finanzierung des Klärwerks Tivat in Höhe von € 13 Millionen erfolgte durch die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau. Foto: BR | Clemens Verenkotte
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