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Geräumt zum Lokalaugenschein. Das Lager im ungarischen Tompa. Foto: BR | Videostandbild | Valentin Platzgummer

Ungarische EU-Außengrenze
Asyl-Unterkunft oder Gefängnis?

Ungarn lässt täglich nur noch maximal zehn Asylsuchende in die von Stacheldraht umzäunten Containerlager direkt an der Grenze zu Serbien einreisen. Zwei Containerlager gibt es, an den Grenzübergängen Röszke und Tompa. Wie es drinnen in den Lagern aussieht, war bisher nicht bekannt. Nun bot der ungarische Innenminister Sandor Pinter Journalisten eine Führung in Tompa an. Doch Migranten waren an diesem Tag nicht anwesend. Für den Besuch des Ministers wurde Tompa geräumt.

Bislang wurden Migranten in Tompa und Röszke zunächst registriert und dann in andere, meist offene Lager gebracht. Nun aber gilt ein neues Gesetz. Dieses schreibt vor, dass Migranten nunmehr bis zum Ende ihres Asylverfahrens in den Containerburgen festzuhalten sind. Das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR und Menschenrechtsorganisationen halten dies für eine juristisch nicht vertretbare Internierung. Selbst unbegleitete Minderjährige über 14 Jahre müssen in die Container.

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Autor: Darko Jakovljevic

Kamera: Valentin Platzgummer

Schnitt: Roland Buzzi

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Kommentare (1)

Mulinski am

Alle Türen stehen offen und sowas nennt der Staatsfunk Gefängnis, herrlich.

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