Die Römischen Verträge sind in der Orazi und Curiazi Halle im Kapitolinischen Museum in Rom ausgestellt (Foto vom 16.03.2007). Foto: picture-alliance | dpa

Die Geburtsstunde der Europäischen Union
60 Jahre Römische Verträge

Auf den Trümmern Europas nach dem Zweiten Weltkrieg wurde vor 60 Jahren der Grundstein für die Europäische Union gelegt. Am 25.3.1957 wurden die Römischen Verträge unterzeichnet.  Ein großer Schritt zur Einigung Europas, sagte Konrad Adenauer damals in seiner Rede, zunächst eine Wirtschafts- und Atomgemeinschaft von sechs Ländern. Später wurde daraus mehr: Eine politische Union, die heute in der tiefsten Krise ihrer Geschichte steckt.

Die Briten wollen raus aus der Gemeinschaft der 28, auf dem Balkan hat die EU an Anziehungskraft verloren, Rechtspopulisten bedrohen das innere Gefüge. Frankreichs Marine Le Pen droht mit dem Frexit, die Regierungen in Polen und Ungarn bekämpfen das freiheitlich-liberale Grundkonstrukt der Gemeinschaft. Das Friedensprojekt EU steht ernsthaft auf dem Spiel. Wie es nun weiter geht, ist unklar. Verschiedene Visionen liegen auf dem Tisch: Abspecken. Union der zwei Geschwindigkeiten. Weitere Vertiefung der politischen Union. In Zusammenarbeit mit dem ARD-Studio Rom dokumentieren wir die Geburtsstunde der Staatengemeinschaft vor 60 Jahren.

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Die in Rom versammelten Regierungschefs von Belgien, Frankreich, Italien, Luxemburg, der Niederlande und der Bundesrepublik Deutschland unterzeichnen am 25. März 1957 die Römischen Verträge. Jan-Christoph Kitzler aus dem ARD-Studio Rom über 60 Jahre Römische Verträge. Foto: picture-alliance | dpa
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