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Maria Theresia im pelzverbrämten Kleid (1743) - das offizielle Ausstellungsfoto. Maler: Jean-Étienne-Liotard © Dauerleihgabe der Österreichische-Nationalbank, Foto: A. E. Koller für SKB

Vor 300 Jahren wurde Maria Theresia geboren
Die Kaiserin als Karrierefrau

Maria Theresia war so erfolgreich, weil sie nie versucht hat, als Ersatzmann aufzutreten, wie das andere Herrscherinnen ihrer Zeit gemacht haben. Sie ist immer betont weiblich aufgetreten, hat in der Öffentlichkeit gelacht, geweint, hat sich als wehrlose Frau und Mutter präsentiert. Und die Männer, die anfangs gemurrt und gesagt haben, sie wollen nicht von einer Frau regiert werden, sind dann begeistert für sie in den Krieg gezogen.

Monica Kurzel-Runtscheiner, Direktorin der Kaiserlichen Wagenburg in Wien

Sie übernahm mit nur 23 Jahren ein „verlottertes“ Habsburger Reich, sie herrschte 40 Jahre lang und gilt bis heute als „Mutterfigur“ Österreichs: Maria Theresia (1717-1780), Mutter von 16 Kindern, politische Reformerin, in jungen Jahren äußerst lebenslustig, im Alter eher prüde und reaktionär. Eine „europäische Karrierefrau, deren Vorreiterrolle bis heute wirkt“, wie die Ausstellungsmacher betonen. An gleich vier Orten – im Hofmobiliendepot und der Kaiserlichen Wagenburg in Wien sowie in den nahegelegenen Schlössern Hof und Niederweiden – wird bis 29. November die Jubiläumsausstellung „300 Jahre Maria Theresia: Strategin – Mutter – Reformerin“ gezeigt. Dabei geht es um Maria Theresias Lebensstil, ihre bewusst weibliche Machtausübung und die Frage, wie und warum der „Mythos“ Maria Theresia noch immer weiterlebt.

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Maria Theresia liebte Schlittenfahrten - Blick in die Ausstellung in der Wagenburg. Foto: BR | Ralf Borchard
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Sie hat von ihrem Vater ein wirklich verlottertes Reich geerbt, es war das Volk am Rande des Aufruhrs, die Armee hat praktisch nicht mehr existiert. Acht Jahre später hat sie begonnen, einen modernen Staat aufzubauen und zum Erstaunen ihrer Feinde eine blühende Wirtschaft etabliert, Straßen gebaut, Akademien gegründet, einen modernen Staat geschaffen – das könnte heute durchaus ein Vorbild sein.

Monica Kurzel-Runtscheiner, Direktorin der Kaiserlichen Wagenburg in Wien
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