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Eine Frau und ihr Kind warten stundenlang auf die Registrierung in Presevo/Serbien. (‎24. ‎August ‎2015) Foto: BR | Schaban Bajrami

Ein Jahr geschlossene Grenzen - Geschichten entlang der Balkanroute
Zwei Szenen zum Internationalen Frauentag

Eine Flucht ist für die meisten Menschen eine belastende Ausnahmesituation. Doch Frauen und Kinder haben häufig mit zusätzlichen Schwierigkeiten zu kämpfen. Auch auf der sogenannten Balkanroute, deren Grenzen vor einem Jahr geschlossen wurden.  Schon damals schlug die amerikanische Nichtregierungsorganisation „Women’s Refugee Commission“ Alarm. Mit Unterstützung der EU, den Vereinten Nationen und mehreren  Nichtregierungsorganisationen untersuchte sie die Situation in Serbien und Slowenien und kam zu folgendem Schluss : Unterwegs gab es für Frauen und Mädchen kaum Intimsphäre.  In Unterkünften oder Zelten fehlten meist Frauentoiletten oder Duschen und gegebenenfalls gynäkologische Betreuung. Nötig für Schwangere auf der Flucht oder nach Vergewaltigungen, die unterwegs oder im Heimatland passieren konnten.  Auch die Möglichkeit, sich via Dolmetscherin auf Farsi oder Arabisch verständlich zu machen war oft nicht gegeben und vor allem unbegleitete Mädchen waren gefährdet.  Auch in den Transitzentren seien die speziellen Bedürfnisse von Frauen und Mädchen nicht ausreichend beichtet worden, so der Bericht.

Unser Mitarbeiter in Mazedonien Schaban Bajrami hat die Menschen fotografiert die entlang der Balkanroute unterwegs waren. Viele haben Schlimmes erlebt. Für Frauen und Kinder war es besonders schwierig. Zum internationalen Frauentag am 8. März zeigen wir zwei Szenen.

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