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Sebastian Kurz, 30, juengster EU-Außenminister. Foto: BR | Videostandbild

Österreichs Außenminister Sebastian Kurz im Interview
"Die Schließung der Balkanroute hat funktioniert"

In der Nacht vom 8. auf den 9. März 2016 wurde die Balkanroute offiziell für Flüchtlinge geschlossen. Nach Ungarn, Slowenien, Kroatien und Serbien hat vor genau einem Jahr auch Mazedonien seine Südgrenze dicht gemacht. Initiiert hat den umstrittenen Schritt der österreichische Außenminister Sebastian Kurz. Im Interview mit Ralf Borchard und Michael Mandlik zieht der 30-jährige Minister Bilanz – und triumphiert leise: Kurz sieht sich trotz des damaligen Widerstands aus Berlin und Brüssel in seiner Flüchtlingspolitik bestätigt: „Auch in Deutschland hat sich jetzt sehr viel in die richtige Richtung bewegt.“

Und Kurz fordert weitere Maßnahmen: Auch Italien müsse seine bisher falsche Politik beenden und die Menschen schon auf dem Mittelmeer zurückweisen: „Was es braucht, ist die Konsequenz zu sagen: Wer sich illegal auf den Weg gemacht  hat, der wird an der Außengrenze gestoppt, versorgt und zurückgestellt.“ Wie mit der Türkei müsse die EU auch Flüchtlingsabkommen mit anderen Ländern, etwa Ägypten oder Tunesien schließen und Aufnahmezentren außerhalb Europas schaffen.

Das US-Magazin „Time“ listet Sebastian Kurz in seiner aktuellen Ausgabe als „Staatsmann der neuen Art“ unter den „zehn Führungspersönlichkeiten der nächsten Generation“. Das komplette ARD-Interview mit Sebastian Kurz sehen Sie hier:

 

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Interview mit Aussenminister Sebastian Kurz

Interview: Michael Mandlik, Ralf Borchard

Kamera: Daniel Dzyak, Adrian Klinkan

Ton: Florian Lachinger

Schnitt: Adrian Klinkan

Die entscheidende Frage ist: Was tun wir mit dem Flüchtling, der nach Europa will, an der Außengrenze. Da gibt's leider nur Schwarz oder Weiß. Entweder wir winken ihn weiter nach Mitteleuropa, oder wir stoppen ihn, versorgen ihn und stellen ihn zurück.

Sebastian Kurz, 30, jüngster EU-Außenminister
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Kommentare (2)

Knapp, Rudolf u. Irene am

Der Bundesaußenminister Sebastian Kurz in Austria hat völlig recht.
Es kann so nicht weitergehen mit der Flüchtlingsentwicklung.
Weder Österreich noch andere EU-Staaten können diese Flüchtlingsentwicklung weiter verarbeiten.
Es müssen weitere Auffangläger an den Außengrenzen geschaffen werden, wo diese Menschen versorgt werden können.
Aber auch Italien muss endlich lernen und handeln bereits auf dem Mittelmeer die Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa zurück zuweisen.
Das beste und schlechteste Beispiel für diese Fehlpolitik die Flüchtlinge mit der Massenzuwanderung und das weitgehend ohne Kontrollen ist doch Deutschland.
Die Kanzlerin Merkel hat hier politisch versagt.
Die Ergebnisse von Gewalt, Terroranschlägen, Kriminalität, sexuelle Übergriffe haben in einem unverantwortlichen Außmaß in Deutschland zugenommen.
Wie nie im Lande da gewesen.
Die deutschen Staatsbürger haben mittlerweile Angst sich noch abends in Städten zu bewegen, Veranstaltungen zu besuchen, ja sogar Einkaufscentren aufzusuchen.
Es ist eine Schande, was damit in Deutschland passiert ist.
Der neue US-Präsident Donald Trump geht sicher in vielen Dingen wie ein Elefand im Porzellanladen vor und nicht wie ein Staatsmann einer der größten Nationen der Welt die United Staates of America.
Aber in einem Punkt müssen wir und viele,viele deutsche Staatsbürger zustimmen.
Diese illegalen Einreisen und
Flüchtlingsentwicklungen muss man stoppen.
Sonst kommt die ganze Welt aus den Fugen, was ja schon teilweise der Fall ist.
Die Welt und Nationalstaaten in Europa sollten in diese Länder investieren um die Menschen in ihren Ländern zu halten. Dies trifft auf alle Länder im nahen Osten, sowie in den Afrika- / Nordafrikanischen Staaten zu.

Mit freundlichen Grüßen

gez. R. Knapp

Rudolf u. Irene Knapp
83703 Gmund
Schlierseerstraße 60

Kein EU-Staat

Gabriele Wilde-Laute am

Der Mann hat vollkommen recht.So kann es nicht weitergehen!

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