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144 Debütantenpaare proben für den Wiener Opernball. Foto: BR | Tamara Link

Endlich ist es wieder soweit!
„Alles Oper“ auf dem Opernball

Maria Großbauer strahlt. „Das ist jetzt sozusagen meine Ernte, dass ich die Freude der Debütantinnen, von jeder einzelnen, sehen kann“, sagt sie zu mir während sie den jungen Mädchen, die den Opernball eröffnen werden, die Tiara überreicht, ein glitzerndes Krönchen, von Karl Lagerfeld designt und von Swarovski gefertigt.

Fast wirkt die Organisatorin des diesjährigen Opernballs selbst wie eine Debütantin, mit ihrer zierlichen Erscheinung und ihrer Begeisterung für das was sie hier tut. Und es ist tatsächlich das erste Mal, dass Maria Großbauer den Wiener Opernball organisiert. Eine große Ehre sei das, sagt sie.

 

Die gebürtige Wienerin ist als Tochter eines Ensemblemitglieds der Wiener Philharmoniker mit der Oper aufgewachsen und im April berufen worden. Seit dem arbeitet sie an der Vorbereitung auf das große Fest, welches die Stadt Wien prägt wie kaum ein anderes kulturelles Ereignis. 1956 fand der erste „Wiener Opernball“ statt, inzwischen ist er 60 Mal gefeiert worden.

In diesem Jahr macht der Ball seinem Namen alle Ehre: Die Themen sind aus verschiedenen Opern gegriffen. So tragen erstmals nicht die Frauen Blumen beim Einzug, sondern die Männer jeweils eine silberne Rose – in Anlehnung an „Der Rosenkavalier“. Der Blumenschluck bezieht sich auf die „Die Zauberflöte“  und im ehemaligen Heurigen befindet sich eine sogenannte Wolfsschlucht in Anlehnung an den „Der Freischütz“.

Bis Maria Großbauer jeder der 144 Debütantinnen ihre Krone überreicht hat vergeht fast eine Stunde. „Geschafft“, sagt sie am Ende und schaut den Mädchen glücklich nach. Sie sagt es nicht erleichtert, eher mit der Freude von jemandem der sieht, dass alles genau so funktioniert, wie er es sich gewünscht hat.

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Beitrag: Tamara Link

Kamera: Daniel Dzyak

Schnitt: Günter Stöger

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