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Der österreichische Popstar Falco bei einem Auftritt am 24.9.1986 in Deutschland. Der Sänger, der den Austropop mit Hits wie

Mythos Falco
Vor 60 Jahren wurde der Austropopper geboren

Sein Tod war der eines Rock´n´Rollers: Autounfall unter Palmen, mit Alkohol und Koks im Blut. Umstände unklar. Johann Hölzel, einziger Überlebender von Drilligen, entdeckte schon früh seine Liebe zur Musik. Schon als Kindergartenkind bescheinigten ihm Experten ein absolutes Gehör. Eine Lehre als Bürokaufmann und das Musikstudium brach er aber ab. Zu eng für einen wie „Falco“: Einziger Austropopper mit Welterfolgen – und eine Hitmaschine: Rock me Amadeus, Der Kommissar, Jeanny.

Im Radio wurde der Skandal-Sänger in Österreich zunächst nicht gespielt oder mit dem Nachsatz versehen: „Und jetzt folgt richtige Musik“. Aber dann kamen die Erfolge, auch international, und mit ihnen auch die Drogenexzesse. “Für mich gibt es kein normales Leben“, hat Falco einmal gesagt. Eine Ehe scheiterte, zu einer zweiten kam es nicht. Zu seiner Beisetzung auf dem Wiener Zentralfriedhof kamen 4000 Trauergäste. Sein Grab ist bis heute Pilgerstätte für seine Fans. Es gab eine Sondermarke, es gibt in Wien einen Falco-Platz und eine Falco-Stiege. Jetzt wäre er 60 Jahre alt geworden. Zu diesem Jubiläum erscheint eine Sonderedition seiner Hits, ein „Falco-Musical“ ist auf Tour, und seine ehemaligen Bandkollegen feiern in Falcos Stammdisco U4 ihren Inspirator hochleben.

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Der österreichische Musiker Falco ("Der Kommissar", "Rock Me Amadeus") erhielt am 19.02.1986, seinem Geburtstag, in Amsterdam für seine Platten "Jeanny" und "Falco Drei" je eine Goldene- und eine Platinscheibe. Foto: picture-alliance | dpa
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