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Kurz vor der Grenze ist Schluss. Seit fast drei Wochen. 20 Kilometer lang ist die Schlange. Pro Tag und Wagen verlieren die Spediteure etwa 100 Euro, bei Tanklastern sind es sogar 450 Euro. Foto: BR | Schaban Bajrami

Chaos an der mazedonischen Grenze
Verluste für Spediteure

Seit fast drei Wochen blockieren griechische Bauern mit ihren Traktoren die Grenze zu Mazedonien am Übergang Gevgelija/Evzoni. Das betrifft vor allem Lebensmittel und Tankwagen. Bis zu 30 Stunden müssen die Laster an der Grenze warten, oder Umwege in Kauf nehmen. Die Verluste sind groß. Und mittlerweile blockieren die Griechen auch stundenweise den Ausweich-Übergang Dojrani. Sie protestieren gegen die Erhöhung von Rentenbeiträgen, Steuern und Dieselpreisen.

Die Blockaden kosten viel Geld, pro Laster und Tag mindestens 100 Euro, bei den Tanklastern sind es sogar 450 Euro. Bislang ist der rote Bereich noch nicht erreicht, heisst es aus dem Wirtschaftsministerium in Skopje. Die Treibstoffreserven reichten für 70 Tage – und die mussten bislang noch nicht angezapft werden. Die EU vertraut darauf, dass sich die beiden Länder Mazedonien (kein EU-Land) und Griechenland (EU-Mitglied) schon einigen werden. Doch die haben nicht gerade die besten Beziehungen. Griechenland blockiert seit Jahren EU- und Nato-Beitritt Mazedoniens, weil das Nachbarland so heißt wie eine nordgriechische Provinz.

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Die meisten Lastwagen transportieren Treibstoff. Die mazedonische Regierung hat noch Treibstoffvorräte für circa 70 Tage. Foto: BR | Schaban Bajrami
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