"> " />
Im größten Schweighofer-Sägewerk im rumänischen Sebes türmen sich die Baumstämme zu ganzen Bergen von Holz. Foto: BR | Olaf Unverzart

Wenn Holz zu Gold wird
Kahlschlag in Rumäniens Wäldern

Rumänien ist eines der ärmsten EU-Länder, doch über eine Ressource verfügt das Land reichlich: Holz. Über weiter Flächen erstreckt sich in Rumänien einer der letzten „Urwälder“ Europas. Der Rohstoff Holz erlebt weltweit einen Boom, vom Hausbau in Japan bis zu Heiz-Pellets in Deutschland. Doch Umweltaktivisten warnen: den rumänischen Wäldern droht der Kahlschlag. So kennt jeder in Rumänien den Namen Schweighofer, eine österreichische Holzindustrie-Firma mit Sitz in Wien, die in drei riesigen rumänischen Sägewerken Baumstämme aus der Ukraine, anderen osteuropäischen Ländern und eben aus Rumänien selbst verarbeitet. „Schweighofer ist Teil eines korrupten Systems und verarbeitet seit Jahren illegal geschlagenes Holz“ sagen Umweltschützer. „Alles nicht wahr, wir halten uns an alle Gesetze und Umweltauflagen“, sagt Schweighofer. Wer hat recht? Ralf Borchard hat in den rumänischen Karpaten recherchiert. Der Fotograf Olaf Unverzart hat ihn begleitet.

Lade Inhalte

Lade Inhalte Lade Inhalte
Bergführer Radu Zaharie aus Hermannstadt zeigt vom 1713 Meter hohen Oncesti-Gipfel in Richtung Ostkarpaten. Foto: BR | Olaf Unverzart
0:00 | 0:00
Was Sie noch interessieren könnte

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.