Der doppelte Grenzzaun an der griechisch-mazedonischen Grenze bei Idomeni/Gevgelija soll verhindern, dass Flüchtlinge illegal die Grenze überschreiten. Foto: BR | Till Rüger

Situation der Flüchtlinge in Südosteuropa
Die Balkanroute damals und heute

Die Abriegelung der Balkanroute und das EU-Abkommen mit der Türkei haben den Flüchtlingszuzug nach Deutschland 2016 stark gebremst. Im sogenannten Easy-System, das die Erstverteilung der Flüchtlinge auf die deutschen Bundesländer regelt, wurden im Gesamtjahr 2016 rund 321.000 Menschen neu registriert. Tatsächlich dürfte die Zahl der Schutzsuchenden niedriger liegen, da es im Easy-System oft Mehrfacherfassungen gibt. Während im Januar noch mehr als 91.600 Zugänge gezählt wurden, pendelte sich die Zahl nach der Schließung der Balkanroute bei durchschnittlich weniger als 20.000 ein. Im Dezember wurden noch 16.441 Neuzugänge im Easy-System erfasst.

Doch was wurde eigentlich aus der Balkanroute? Wie sieht es dort heute aus. ARD Korrespondent Till Rüger bereiste erneut die Stationen des Flüchtlingstracks vom Startpunkt in Mazedonien über Serbien und Ungarn bis nach Österreich. Was er fand war vor allem Trostlosigkeit.

Die Balkanroute damals und heute?

Bericht  : Till Rüger

Kamera:  Dejan Acevski, Zarko Bogdanovic, Daniel Dzyak

Schnitt  :  Christine Dériaz

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