Schon bei der Pressekonferenz war das lateinamerikanische Feuer zu spüren, als Stardirigent Gustavo Dudamel 'sein' Neujahreskonzert vorstellte. Foto: picture-alliance | dpa

Gustavo Dudamel am Pult des größten Klassik-Events der Welt
Ein 'junger Wilder' dirigiert das Wiener Neujahrskonzert

Ich stehe für eine neue Generation junger Künstler. Mein Auftritt in Wien steht auch für die Träume vieler junger Musiker, dass ihre Chance kommen, ihr Traum wahr werden kann.

Gustavo Dudamel, 35-jähriger Shooting Star der Klassikszene

Er ist der bisher jüngste Dirigent am Pult des weltweit übertragenen Neujahrskonzerts der Wiener Philharmoniker: der 35-jährige Gustavo Dudamel, als „junger Wilder“ der Klassikszene gefeiert, hauptberuflich Chefdirigent in Los Angeles, Spross des legendären Jugend-Musikbildungsprogramms „El Sistema“ in seiner Heimat Venezuela. Zur Pressekonferenz kurz vor der Generalprobe in Wien kam Dudamel in Turnschuhen – und versprach, die Kompositionen der Strauß-Dynastie und insgesamt sieben Erstaufführungen mit „lateinamerikanischem Feuer“ zu versehen. Ein Traditionsbruch beim Neujahrskonzert, das am  1. Januar ab 11 Uhr 15 in mehr als 90 Länder übertragen wird? Nicht ganz: jedenfalls wird es wie immer den Donauwalzer von Johann Strauß (Sohn) als Zugabe geben. 

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Von der Orgel herunter wird Silberstaub ins Publikum geblasen werden.

Andreas Großbauer, Vorstand der Wiener Philharmoniker

Es wird ein sehr venezolanischer Strauß in gewisser Weise

Gustavo Dudamel, Dirigent des Neujahrskonzerts 2017
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