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Die beiden Präsidentschaftskandidaten Alexander Van der Bellen (li.) und Norbert Hofer vor einem TV-Duell im Wahlkampf (27. 11. 2016). Foto: picture alliance | dpa

Jahresrückblick Ralf Borchard
Das Jahr des Wahlkrimis – Schauplatz Österreich

Seit Mitternacht ist es – endlich – amtlich: Alexander Van der Bellen wird der nächste Bundespräsidenten der Republik Österreich. Bis 22. Dezember 24.00 Uhr lief die Einspruchsfrist zur Wiederholung der Bundespräsidenten-Stichwahl vom 4. Dezember. Auch wenn bis zuletzt ein Rest Spannung blieb, ob nicht doch wieder jemand ein Haar in der Suppe zu finden glaubt: gegen die zweite Stichwahl wurde kein Einspruch mehr erhoben, auch nicht seitens der unterlegenen FPÖ. Damit steht dem Amtsantritt von Alexander Van der Bellen tatsächlich nichts mehr im Wege. Am 26. Januar soll der 72-jährige Wirtschaftsprofessor, der 53,79 Prozent der Stimmen gewann, vereidigt werden – nach einem Wahlkampf, der in der österreichischen Nachkriegsgeschichte seinesgleichen sucht. Hätte jemand vor einem Jahr einen Politkrimi geschrieben, der ein fast einjähriges Dauerduell zwischen Ex-Grünen-Parteichef Van der Bellen und FPÖ-Kontrahent Norbert Hofer voraussagt, niemand hätte das Buch ernst genommen…

„Es ist keine Übertreibung zu sagen, dass von Wien aus ein rot-weiß-rotes Signal der Hoffnung und der positiven Veränderung durch Europa geht."

Wahlsieger Alexander Van der Bellen am Abend des 4. Dezember

„Ich bin enttäuscht, weil ich hätte gern auf dieses Land gut aufgepasst. Es ist jetzt anders gekommen, das tut natürlich sehr weh."

Norbert Hofer nach dem Eingeständnis seiner Niederlage am Wahlabend

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Jahresrückblick Ralf Borchard

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