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Der designierte Bundespräsident Van der Bellen im Rahmen eines Pressestatements. Foto: picture alliance/dpa

Künftiger Bundespräsident will Gesprächsklima verbessern
Walzertanz mit Taktgefühl

Der lange und harte Wahlkampf hat Spuren hinterlassen. Elf Monate dauerte der Kampf um die Wiener Hofburg. In den TV-Duellen gingen die Kandidaten – Ex-Grünen-Chef Alexander van der Bellen und FPÖ-Vize Norbert Hofer – zum Teil mit dem verbalen Dreschflegel aufeinander los. Entsprechend war auch die Begleitmusik der jeweiligen Unterstützer in den sozialen Medien.

Der künftige Hausherr in der Hofburg will die Gesprächskultur verbessern und die Gräben zuschütten. Und das will er nicht alleine, sondern er fordert die Bürger zum Gespräch auf. Überall: Auf dem Dorfplatz und in der U-Bahn. Er verglich den Dialog mit einem Walzertanz. Dazu gehörten zwei, und die müssten Taktgefühl zeigen.

Wahlverlierer FPÖ indes peilt schon das nächste Ziel an, nachdem es mit dem Einzug in die Hofburg nicht geklappt hat. „Nach der Wahl ist vor der Wahl“, so Parteichef Heinz-Christian Strache. Regulär wird 2018 ein neues Parlament gewählt.

Laut vorläufigem amtlichem Endergebnis hatte Van der Bellen 350.000 Stimmen Vorsprung vor seinem Kontrahenten Norbert Hofer – zehnmal mehr als bei der Stichwahl im Mai (VdB: 53,8%, Hofer: 46,2 %).  Der 72-Jährige Wirtschaftsprofessor konnte bei Frauen, Jungen und Städtern punkten – aber auch auf dem Land. Nur drei Bundesländer wählten überwiegend blau: Kärnten, Steiermark und Burgenland. Die Wahlbeteiligung lag bei 74 Prozent.

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