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Eine Woche vor der Stichwahl standen sich die beiden Präsidentschaftskandidaten Norbert Hofer und Alexander Van der Bellen im TV-Duell beim österreichischen Privatsender ATV gegenüber. Foto: picture-alliance | dpa

Erneutes TV-Duell im österreichischen Präsidentschaftswahlkampf
FPÖ-Kandidat kritisiert Bundeskanzlerin Merkel

Die deutsche Bundeskanzlerin habe Europa erheblichen Schaden zugefügt, als sie die Grenzen für Flüchtlinge geöffnet habe, sagte FPÖ-Kandidat Norbert Hofer gestern Abend in einer TV-Debatte mit dem Ex-Grünen-Chef und unabhängigen Kandidaten Alexander Van der Bellen. In der Folge seien mehrere Hunderttausend Flüchtlinge – einschließlich „Terroristen“ – durch Österreich gezogen, so die Kritik Hofers. Van der Bellen hingegen warf seinem Gegenkandidaten vor, leichtfertig mit der Vorstellung eines EU-Austritts Österreichs zu spielen. Allein die bloßen Spekulationen über einen solchen Austritt, so Van der Bellen, gebe dem Rechtspopulismus in Europa Auftrieb.

Mit dem TV-Duell gestern Abend im österreichischen Privatfernsehen ATV hat die letzte Wahlkampf-Phase begonnen. Am nächsten Sonntag, 4. Dezember, wird gewählt. Schon seit Wochen mutmaßen viele Beobachter, dass etwa die Wahl Donald Trumps zum neuen US-Präsidenten eine Auswirkung auf das Wahlverhalten in Österreich haben könnte. Die Kandidaten selbst glauben jedoch nicht daran, an einen sogenannten Trump-Effekt. Die Präsidenten-Wahl in Österreich gilt als eine Richtungsentscheidung. Spannung pur sagen viele voraus, denn gerechnet wird mit einem Kopf-an-Kopf-Rennen.

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TV Duell: Hofer gegen Van der Bellen

Beitrag: Darko Jakovljevic

Kamera: Daniel Dzyak

Schnitt: Christine Deriaz

Ich glaube, dass Merkel in einigen Bereichen sehr gute Politik gemacht hat. Aber im Bereich der Flüchtlingspolitik hat sie Europa einen erheblichen Schaden zugefügt.

Norbert Hofer, FPÖ-Präsidentschaftskandidat

Machen wir uns nichts vor: Die FPÖ [spekuliert] seit mindestens 20 Jahren über den Austritt Österreichs aus der [Europäischen] Union.

Alexander Van der Bellen, Unabhängiger Präsidentschaftskandidat
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